Botox, Hyaluron und Eigenplasma – kennen Sie sich aus?

Beratung ist das A und O

Botox, Hyaluron und Eigenplasma – kennen Sie sich aus?

Die richtige Therapiemethode um den Hautalterungsprozess zu verlangsamen – aus der Vielzahl der Behandlungsmöglichkeiten sucht der Arzt die geeignete aus. 

Seit bald zwanzig Jahren ist Botolinumtoxin in der Bekämpfung von Falten im Einsatz. Das Mittel ist das Gleiche geblieben, doch der Umgang damit ist heutzutage ein anderer. Ein erfahrener Arzt kann genau bewerten, welche Dosierung und Lokalisierung des Faltenhemmers den Wünschen der Patienten am besten gerecht werden. Individuelle und fachkundige Beratung ist der Schlüssel zu einem jugendlichen Aussehen, welches nicht ‚gemacht’ wirkt.

Frau Dr. Fürnsinn, Expertin für minimal-invasive Eingriffe und stellvertretende Leiterin von Schönheit2go, empfiehlt dann zu handeln, wenn die Mimik sichtbare Spuren hinterlässt und Falten zu stören beginnen. Merkt man schon im Vorfeld, dass die eigene Mimik stark ausgeprägt ist, kann man mit Botox die Muskelaktivität bremsen, damit sich eine tiefe Falte erst gar nicht ausbildet. Die Frage nach dem Zeitpunkt lässt sich also nicht pauschal beantworten. Wann und ob der Einsatz von Botox sinnvoll ist, hängt von der mimischen Muskelaktivität und dem Leidensdruck des Patienten ab.

Welche Methode für welche Gesichtspartie?
Botox kommt zumeist im oberen Gesichtsdrittel – Zornesfalte, Stirn und bei Krähenfüßen – zum Einsatz. Doch was, wenn die untere Gesichtspartie zu hängen beginnt oder nach der Botoxbehandlung ein Volumendefizit bestehen bleibt? In diesem Fall kommen semi-permanente und dauerhafte Filler zum Einsatz. Das gängigste Mittel ist derzeit Hyaluronsäure. Bei markantem Straffheitsverlust kann mithilfe eines PDO Meso-Fadenlifting ein Verjüngungseffekt erzielt werden.Auch hier liegt es im Ermessen des Arztes, die richtige Methode zu wählen – denn nicht jede Nasolabialfalte oder jedes Tränensäckchen kann auf dieselbe Art und Weise behandelt werden. So gibt es beispielsweise verschiedene Hyaluron-Präparate, die für bestimmte Gesichtspartien geeignet sind. Von besonders weichem bis zu stabilem Hyaluron-Gel wählt der behandelnde Experte die richtige Substanz für die zu behandelnde Gesichtszone aus.

Abgesehen von der Haltbarkeit  hat das Hyaluron in den bestimmten Gesichtsregionen eine gewisse Funktion. Weil es formstabiler ist, kommt ein dickes, besonders volumengebendes Hyaluron in den Jochbogen, die Nase oder Wangenknochen. Bei den Lippen verwendet man ein weiches Präparat.

Alternativ besteht auch die Möglichkeit volumengebende Substanzen aus eigenem Körpermaterial zu gewinnen. Insbesondere Eigenplasma kommt derzeit häufig zum Einsatz. Dabei wird das Plasma in einer Zentrifuge aus dem Blut extrahiert und an den zu behandelnden Stellen gespritzt. Der Vorteil: das Plasma wirkt nicht nur volumengebend, sondern regt auch die eigene Kollagenbildung an. Voraussetzung für diese Methode ist allerdings, dass die Faltentiefe nicht zu stark ausgeprägt ist und eine Regenerationsmöglichkeit gegeben ist.

Zur Frage nach dem richtigen Mittel kennt der Experte auch die zielführendste Injektions-Methode. Die moderne Beauty-Medizin zieht bei der Behandlung von Falten nicht nur die einzelnen Regionen heran, sondern analysiert die strukturellen Zusammenhänge des gesamten Gesichts. Zur Überraschung vieler Patienten ist die Behandlungszone oftmals eine andere als der subjektiv störende Bereich. Die Nasolabialfalte ist hierfür ein besonders gutes Bespiel, welches unser MADONNA24-Test gut veranschaulicht.

Unsere Testperson verlor im Zuge einer Diät nicht nur die Kilos, sondern auch an Straffheit im Gesicht. Das Wangengewebe wurde durch den Gewichtsverlust in Mitleidenschaft gezogen. Hängende Bäckchen erzeugten Schatten in der Nasolabialfalte, das Gesicht wirkte müde und erschlafft. Frau Dr. Fürnsinns Therapievorschlag: die 8-Punkte-Methode. Das Wangengewebe wird dabei mittels der Injektion von Hyaluronsäure an bestimmten Stellen an Wangenknochen, Jochbein, Nasenflügeln und den Mundwinkeln angehoben. Die Behandlung liefert ein sofortiges Ergebnis, welches sich im Laufe der folgenden zwei Wochen weiter entfaltete. Das Gesamtbild wirkt nicht nur frischer, sondern lässt das Gesicht auch schlanker wirken. Die Nasolabialfalte wurde dank dieser Methode fast zum Verschwinden gebracht. In der Regel hält das Ergebnis ein Jahr, Nebenwirkungen kommen sehr selten vor.

Frau Dr. Fürnsinn, Expertin auf dem Gebiet von minimal-invasiven Facial Treatments, ist Ausbildungstrainerin für Botox und Hyaluronsäure. Der Wiener Plastische Chirurg Dr. Thomas Aigner hat in Zusammenarbeit mit ihr die Praxis Schönheit2go ins Leben gerufen.

© Schönheit2go

Weitere Experten für diese Methode

Dr. Rolf Bartsch:
Facharzt für plastische, ästhetische und rekonstruktive Chirurgie
1190 Wien, Sieveringerstraße 36,
1220 Wien, Donau City Str. 7/52.
Stock, Tel.: 01/328 7337 0
www.worseg-clinics.com

Dr. Carlo Hasenöhrl:
Facharzt für plastische, ästhetische und rekonstruktive Chirurgie
6020 Innsbruck, Brucknerstraße 1a
Tel.: 0512 587766-0
www.excellentbeauty.com

Dr. Elke Janig:
Fachärztin für für Dermatologie und Venerologie, Molekularbiologin
Kuzbari Zentrum für ästhetische Medizin
1010 Wien, Kärntner Straße 51
Tel.: +43 1 358 28 71
http://kuzbari.at

Dr. Shirin Milani:
Fachärztin für plastische, ästhetische und rekonstruktive Chirurgie
1010 Wien, Schottengasse 7/5
Tel.: 01/236 13 36
www.medspa.cc

Dr. Roland Resch:
Facharzt für plastische, ästhetische und rekonstruktive Chirurgie
1190 Wien, Döblinger Hauptstr. 79/7
Tel.: 01 890 25 41
www.dr-resch.com

Dr. Paul Pointinger:
Facharzt für plastische, ästhetische und rekonstruktive Chirurgie
1190 Wien, Billrothstraße 78
Tel.: 0676 5189954
www.dr-pointinger.com