Feiern ohne Reue

Tipps & Tricks

Feiern ohne Reue

Kalorienbombe Nummer eins in der Weihnachtszeit – neben Keksen, Braten & Co. – ist der Alkohol. Hochprozentiges hat nicht nur viele Kalorien (ein Glas Sekt: 80), er regt auch den Appetit an, blockiert die Fettverbrennung über Stunden und legt uns – je nach körperlicher Konstitution und Alter – oft für mehrere Tage lahm.

Morgens grüßt der Kater

Doch warum ist das Erwachen tags darauf meist kein schönes? Grund ist eine leichte bis mittelschwere Alkoholvergiftung, die wir liebevoll Kater nennen. Grund dafür ist, dass der Körper durch den Alkohol rasch viel Flüssigkeit verliert. Das muss nicht sein.

Fit fürs Fest

Damit wir das Feiern so richtig genießen können – in vollen Zügen, ganz ohne Reue – verraten wir Ihnen die besten Tipps, wie Sie Kalorien sparen, den Rausch rauszögern, länger feiern können, den Stoffwechsel in Gang halten, Kater vermeiden beziehungsweise ihn schnell wieder loswerden. Prost!

20 Tipps für Festtagspartys 1/20
1. Aus Liebe zur Leber

Damit unsere Leber Fett besser verdauen kann, greifen Sie beim Dinner vor der Fete zu Fleisch, Fisch, Karotten, Roten Rüben und Artischocken. Die enthaltenen Bitterstoffe haben zusätzlich eine regenerative Wirkung und halten schlank.
2. Sauerkraut zu Mittag

Wer am Abend völlern will, sollte untertags auf sich achten. Essen Sie viel Gemüse. Tipp: Sauerkraut. Es ist reich an Vitaminen bei nur 19 Kalorien pro 100 g und produziert das Hormon GLP-1, das den Insulinspiegel niedrig hält und so später Heißhungerattacken vermeidet.
3. Wasser marsch!

Durch die Austrocknung des Körpers, da der Körper durch den Alkohol in raschem Ausmaß viel Flüssigkeit verliert, kommt es am Tag danach zu Kopfschmerzen. Schon Stunden vor der Party daher vermehrt Wasser aufnehmen.
4. Mit Öl sind Sie weniger „im Öl“

Trinken Sie eine Stunde vor dem ersten Glas Alkohol einen Löffel Pflanzenöl, zum Beispiel Olivenöl. Dies sorgt dafür, dass der Körper weniger rasch Alkohol absorbiert. So sind Sie weniger schnell „im Öl“.
5. Abends cool bleiben!

Schweißflecken ade. Damit diese erst gar nicht uneingeladen auftauchen: Trinken Sie morgens ein Glas Wasser mit zwei Teelöffeln Apfelessig. Dies reguliert die Schweißproduktion von innen. Kann auch in doppelter Dosis direkt auf die Achseln aufgetragen werden.
6. Vorschlafen

Laut US-Studie lässt sich das Schlafkonto auffüllen – so hält man abends länger durch. Tipp: Legen Sie ein 20-minütiges Nickerchen vor 14 Uhr an jenem Tag, an dem Sie aufbleiben, und am Tag danach ein. Aber Achtung: Kommt der Schlaf-Wach-Rhythmus langfristig durcheinander, droht „Social Jetlag“ und somit Gewichtszunahme. Plus: Das Risiko für Depression steigt.
7. Finger weg von Zucker


Zuckerhaltige Getränke beschleunigen die Alkoholaufnahme. Lieber auf ein gutes Achterl als auf einen „Alko-Pop“ – wie Glühwein – setzen. Plus: Immer auf Qualität achten. In stark mit Zucker gemischten Drinks sind häufig minderwertige Spirituosen versteckt. Außerdem: Klares ist auch besser für die Linie.
8. Kohlensäure killt

Neben Mix-Drinks sollte man auch stark kohlensäurehaltigen Drinks lieber abschwören. Die Kohlensäure transportiert Alkohol noch schneller ins Blut.
9. Heißhunger zähmen

Wenn der Schwips einsetzt, zu fettigem Essen greifen, das verlangsamt die Aufnahme von Alkohol. Greifen Sie jedoch zu gesunden Fetten und Appetitzüglern wie Ingwer – Sushi wäre ideal.
10. Die 1:1-Regel

Die Faustregel lautet: Jedes Glas Alkohol 1:1 mit Wasser kombinieren. Am besten sogar in einem noch höheren Verhältnis trinken – das beugt der Dehydrierung und somit den Kopfschmerzen effektiv vor. Es füllt den Magen und ist gut gegen den Heißhunger.
11. Kalorienzählen

Wer bewusst nachrechnet, lässt das eine oder andere Gläschen mit ­Sicherheit stehen: Ein kleines Bier hat 129 Kalorien, ein Glas Sekt 80, ein Glas Weißwein 60 und ein Shot Wodka
(2 cl) 43 Kalorien.
12. Nicht rauchen

Zigaretten in Kombination mit Alkohol verstärken den Kopfschmerz. Das ­Nikotin regt die Magen-Darm-Tätigkeit an, so ­verliert der Körper noch mehr Flüssigkeit.
13. Schmerzmittel

Vor dem Zubettgehen ein Schmerzmittel einnehmen – maximal ein oder zwei. Empfehlung vom Experten: Mittel, die Mefenaminsäure und Ibuprofen enthalten.
14. Appetit zügeln

Der Blutzuckerspiegel ist ins Unermessliche geschossen und der Hypothalamus regt den Appetit an – der Körper giert vor allem nach Zucker. Besser als Schoko & Co. Tomatensaft mit Basilikum, weckt die Lebensgeister und bremst die Zuckergier. Tipp: Vanillearoma zügelt den Appetit.
15. Minze macht munter

Tipp aus der Hausapotheke: Minze macht sich nicht nur gut in Cocktails, sondern auch gut am Tag danach auf unseren Schläfen. Ätherisches Minzöl (in der Apotheke) in kreisenden Bewegungen mit leichtem Druck einmassieren. Minze wirkt entkrampfend, hilft gegen Kopfschmerzen und beruhigt die Gallenblase.
16. Nährstoffe zuführen

Der Stoffwechsel muss wieder auf Touren gebracht werden. Neben ausreichend Flüssigkeit bei nährstoffreichen, basischen Lebensmitteln zugreifen. Gut auch gegen die akute Gastritis.
17. Kaffee trinken

Die Bitterstoffe im Kaffee sind laut aktueller Studie besonders gut für die Leber. Können auch der Entwicklung einer Fettleber entgegenwirken. Empfehlung: vier Tassen am Tag danach.
18. Reparaturachterl? Lieber nicht!

Das Bier und der Schampus am Tag danach helfen zwar gegen die depressive Verstimmung, sind sonst jedoch eher kontraproduktiv.
19. Tee gegen Übersäuerung

Viel Flüssigkeit lautet auch das Motto am Tag danach. Am besten auch in Form von Magentees. Diese wirken der Übersäuerung entgegen.
20. Bewegung

Sie bringt den Kreislauf in Schwung und verbessert die Durchblutung, was wiederum gegen den Kopfschmerz hilft. Weiters verbessert Bewegung die Abbaufunktion der Leber. Zudem verbrennt man bei einer Stunde Spazierengehen 190 Kalorien, das sind etwa drei Gläser Weißwein. Tipp der Yogis: Die Stellung des Kamels beruhigt, verbessert den Blutkreislauf, macht munter.

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