Die gängigsten Beauty-Irrtümer

Pflege- Mythen im Check

Die gängigsten Beauty-Irrtümer

Wer schön sein will, muss auch einmal hinterfragen: Speziell wenn es um die beste Versorgung unserer Haut geht, sind viele „Fake News“ im Umlauf. Wir sind den gängigsten Beauty-Irrtümern auf den Grund gegangen und klären weitverbreitete Fehler auf. Gerade bei der Hautpflege sollte man auf Nummer sicher gehen – und im Zweifel einen Experten aufsuchen.

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Mythos: Naturkosmetik wirkt viel sanfter Nicht immer! Biopflege kommt zwar meist ohne viele schädliche Inhaltsstoffe und auch chemische Bestandteile aus, das bedeutet aber noch lange nicht, dass sie die Haut nicht trotzdem oder gerade deswegen reizen kann. Denn viele der stärksten Allergene und auch Gifte kommen direkt aus der Natur. Daher sollte man bei empfindlichem Teint immer auf Pflege für sensible Haut setzen – egal ob diese „herkömmlich“ oder biozertifiziert ist.
Mythos: Anti-Aging ist nur für alte Haut Sicher nicht! Natürlich gibt es spezielle Produkte und Wirkstoffe, die erst für die Haut ab 50 gedacht sind, aber prinzipiell verliert unser Teint schon ab etwa 25 Jahren an Spannkraft und kann, z. B. mit Hyaluronsäure, wunderbar dabei unterstützt werden, noch viel länger so schön prall und glatt zu bleiben. Sind die Fältchen erst einmal da, ist es viel schwieriger, sie wieder zu minimieren. Plus: Nachtcremes sorgen für ideale Regeneration im Schlaf und sind daher auch schon in den Zwanzigern ein Muss.
Mythos: Gute Pflege muss teuer sein Jein. Es gibt schon teure Wirkstoffe und besonders aufwendige, exklusive Forschungen und Herstellungsverfahren, die natürlich dann auch einen höheren Preis der finalen Entwicklungen rechtfertigen. Aber dennoch gibt es viele Pflegeprodukte, die dank cleverer Strategien und ausgewählter Inhaltsstoffe wirklich günstig und trotzdem hochwertig und wirksam sind. Genauso wenig wie teuer automatisch gut ist, muss billig gleich schlechter sein. Einkaufstipp: Auf Prüfsiegel achten und Testberichte genau lesen.
Mythos: Öl ist nur für trockene Haut Auf keinen Fall. Auch wenn es im ersten Moment nicht ganz logisch erscheint: Öl ist für wirklich jeden Hauttyp geeignet – vorausgesetzt, es ist das richtige. Argan- oder Traubenkernöl etwa wirkt Wunder gegen Unreinheiten, Kokos- oder Olivenöl versorgt trockene Haut besonders gut, und Mandel- oder Ringel­blumenöl reduziert Rötungen bei gereiztem, empfindlichem Teint. Wichtig: Das Gesichtsöl morgens und abends auf die gut gereinigte Haut auftragen, falls noch eine Creme benötigt wird, diese erst danach sanft einmassieren.
Mythos: UV-Schutz braucht man nur in der Sonne Ganz falsch! Dieser Mythos ist leider immer noch weit verbreitet, trotzdem aber absolut unrichtig. Denn egal, ob Sommer oder Winter, bewölkt oder sonnig – die UV-Strahlung ist zwar nicht immer gleich stark, aber immer vorhanden. Für den Alltag müssen wir trotzdem nicht zur klassischen, wasserfesten Sonnencreme greifen. Ein leichtes, spezielles Day Fluid oder eine Tagescreme mit integriertem SPF (mindestens 25) reicht gewöhnlich aus, um unsere Haut vor den (Langzeit-)Schäden durch UVA- und UVB-Strahlen zu bewahren.

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