Auch in Sommerkleidung gekonnt Problemzonen kaschieren

Problemzonen

Auch in Sommerkleidung gekonnt Problemzonen kaschieren

Während sich die Damenwelt, die mit ihrem Körper zufrieden ist, auf die Sommermonate freut und sich gerne mit den neusten Modetrends eindeckt, wünschen sich viele Menschen mit Problemzonen die Herbst- und Winterzeit mit weiten Pullovern zurück
 
Nur ungern tragen sie luftig-leichte Sommerkleidung und verkennen dabei oft: Kaum ein Körper hat die perfekten Modelmaße. Deswegen geht es – im Sommer sowie im Winter – vor allem darum, den eigenen Figurtyp zu verstehen und ggf. Problemzonen zu kaschieren. Der folgende Guide zeigt, wie sich die Problemzonen ganz unterschiedlicher Figur-Typen im Sommer bestens kaschieren lassen oder andersherum – wie die Vorzüge jeder Figur mit der aktuellen Sommermode bestens herausgearbeitet werden können.
 
Der A-Typ hat schmale Schultern und einen großen Brustumfang. Welches Styling passt dazu?
 
Die Schultern sind der schmalste Körperteil bei Frauen, die sich in den A-Figurtyp gruppieren lassen. Die schmale Schulterpartie und die weibliche Form der Brust sollten beim A-Typ in Szene gesetzt werden. Körpernahe Schnitte sind erlaubt und gewünscht. So wirkt auch das Dekolleté besonders ansprechend.
 
Passende Kleider für A-Typen sollten am Oberkörper eng anliegen und dann nach unten hin weit fallen, wie Kleider im Empire Stil. Besonders gut geeignet ist eine Kombination aus Top und Rock, denn die Oberbekleidung trägt der A-Typ in einer kleineren Größe als die Unterbekleidung. Falls deshalb ein Kleid mal nicht 100 Prozent perfekt passen sollte: Mit einer Kurzjacke lässt sich kaschieren, wenn das Kleid an der Schulterpartie nicht perfekt sitzt.
Bei Hosen und Röcken sollte ein schlichtes Design gewählt werden, das dabei hilft, die breitere Hüftpartie optisch weniger zu betonen. Die schmale Schulterpartie kann hingegen mit Flügel- oder Puffärmeln in Szene gesetzt werden.
 
Der H-Typ hat wenig körperliche Akzente. Welches Styling passt dazu?
 
Viele Sportler zeichnet eine H-Körperform aus: Die Hüftpartie ist kaum auffällig; Schultern, Brust und Taille haben einen ähnlichen Umfang. Um bei diesem Figurtyp mehr Rundungen in die Silhouette zu zaubern, wird ins Styling des H-Typs eine gehörige Portion Weiblichkeit gepackt.
 
Stefanie Scherer © pixabay.com/RobbyFo
 
Für die Kleiderwahl gilt: Optisch und in puncto Schnittform sollten Kleider Beine und Dekolleté betonen und geschickt von der wenig ausgeprägten Taille ablenken. Das funktioniert besonders gut, wenn die Schulterpartie auffällig gearbeitet wurde – beispielsweise mit Applikationen oder Puffärmeln
Weit geschnittene Kleider, ganz egal welcher Länge, können mit einer langen Kette kombiniert werden. Bei Schnitten gilt – A-Linie, Falten- oder Glockenrock sind eine gute Wahl. Zudem sind asymmetrische Schnittformen, die es beispielsweise bei Kimonos gibt, perfekt für eine H-Figur geeignet.
 
Der O-Typ hat Bauch und Brust. Welches Styling passt dazu?
 
Schlanke Beine sind ganz typisch für den sogenannten O-Typ, der vor allem im Bauch- und Brustbereich seine „Problemzone“ hat. Doch was passt zu diesem Figurtyp?
 
Sommerkleid © pixabay.com
 
Kleider, die knielang sind oder die Form eines Wickelkleides haben! Auch ein Bleistiftrock kann eine gute Wahl sein, denn dieser betont die Beine. 
Ein V-Ausschnitt oder ein weiter Rundhals sind eine gute Option, um den Brustbereich zu betonen.
Bezüglich der Farbwahl gilt: Ton-in-Ton ist keineswegs eintönig, sondern steht für schlichte Eleganz und streckt optisch. Längsstreifen sind in Ordnung, Querstreifen sind hingegen ein No-Go.
Bei der Schuhwahl raten Stylisten: Absätze sind ein Muss für den O-Typ.
 
Der V-Typ hat viel Oberweite. Welches Styling passt dazu?
 
Um die Apfel-Figur-Form, die auch als V-Typ bezeichnet wird, besonders gut in Szene zu setzen, sollten die Beine zum Hingucker werden. Das lenkt optisch den Blick weg von Brust und Schultern und betont den Unterkörper. Das gleicht die Proportionen zwischen Ober- und Unterkörper aus.
 
Countrygirl © pixabay.com/PublicDomainArchive
 
Ein Ausschnitt mit Raffung und der klassische V-Ausschnitt sind gut geeignet, um den Oberkörper optisch zu verkleinern.
Die Herausforderung besteht darin, ein Kleid zu finden, dessen Ärmelform passt: Die Ärmel dürfen weder einschneiden noch zu voluminös ausfallen.
Bezüglich der Rock- oder Kleiderlänge gilt: Mini-Kleider und eine Rocklänge, die das Knie umspielt, sind bestens geeignet, um den Fokus auf die Beine zu lenken.
 
Der X-Typ hat Brust und Hüfte. Welches Styling passt dazu?
 
Als X-Typ wird die Körperform beschrieben, bei der die Taille schmal ausfällt, Brust und Hüften hingegen deutlicher präsent sind. Diese Körperform ist besonders weiblich und sollte auch mit diesem Vorteil vor Augen bekleidet werden. 
 
Mädchen auf Efeu © pixabay.com
 
Je nach individueller Körperproportion sollten Kleider ein längeres Oberteil haben, um den Oberkörper zu strecken und einen Empire-Schnitt haben (mit einer Naht unter der Brust), wenn der Unterkörper optisch gestreckt werden soll. 
U-Boot- und Rundhals-Ausschnitte kommen der X-Typ-Figur zugute.
Bezüglich der gewählten Muster gilt: Quermuster – in Form von Querstreifen oder anderen horizontalen Mustern – sind nicht gut geeignet.
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