Königskerze beruhigt die oberen Atemwege

Für die Verwendung bei Erkältungskrankheiten und Husten seien vor allem die Schleimstoffe und die Saponine von Bedeutung, so Wissenschaftler. Die Schleimstoffe schützen die Schleimhäute und lindern so die Reizung - die Saponine lösen den Erkältungsschleim und fördern so den Auswurf. Hinzu kommt noch eine entzündungshemmende Wirkung der Inhaltsstoffe.

In der "Erfahrungsheilkunde" werden die Blüten darüber hinaus gegen Hämorrhoiden und Durchfall, gegen Ohrenschmerzen und rheumatische Schmerzen verwendet. Ein Bad mit dem Auszug aus den Blüten soll laut Experten bei juckenden Hautproblemen hilfreich sein. In der Medizin wird die Pflanze, die auch Wollblume heißt, schon seit der Antike verwendet.

Die Klostermedizinerin Hildegard von Bingen beschrieb als erste die aktuelle Anwendung: Sie empfiehlt Königskerze zusammen mit Fenchel bei heiserer Kehle und Brustschmerzen, also gegen Bronchitis. Welche Pflanzenteile verwendet werden sollen, verriet sie allerdings nicht.

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