Jonglieren fördert räumliches Vorstellungsvermögen

Bei einem Test im Anschluss zeigte sich, dass sich die räumlich-kognitiven Fähigkeiten der Teilnehmer verbessert hatten. Die Ergebnisse der Erwachsenen-Studie wurden im "International Journal of Sport Psychology" veröffentlicht. Zunächst absolvierten die Teilnehmer einen mentalen Rotationstest am Computer. Dabei wurden zwei Würfel nebeneinander gezeigt, wobei der linke im Vergleich zum rechten rotiert war. Die Versuchspersonen mussten so schnell wie möglich entscheiden, ob die beiden Figuren gleich oder gespiegelt sind, erläutert die Universität. Das sei ein zentraler Test, um die visuell-räumliche Vorstellungskraft zu erfassen.

In der Erwachsenen- und der Kinderstudie bekam dann jeweils die Hälfte der Teilnehmer ein dreimonatiges Jongliertraining, die andere Hälfte nicht. Für die Kinder gab es als Ersatz ein leichtes Krafttraining. Im Anschluss unterzogen sich alle Versuchspersonen erneut einem Rotationstest. Die Ergebnisse zeigten, dass sich die Jongleure im Vergleich zu den anderen Teilnehmern wesentlich verbessern konnten.

Diesen Artikel teilen:

Posten Sie Ihre Meinung

Kommentare ausblenden
Diese Website verwendet Cookies
Cookies dienen der Benutzerführung und der Webanalyse und helfen dabei, die Funktionalität der Website zu verbessern, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Nähere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Impressum