Müsli, Sport & Spaß am Leben

Besser leben mit der Dungl-Philosophie

Müsli, Sport & Spaß am Leben

Gesund essen, regelmäßig aktiv sein und positiv denken: Das ist das Gesundheitskonzept von Willi Dungl, der in Österreich als Pionier der ganzheitlichen Medizin galt. Der „Bio-Pabst“ selbst starb vor zehn Jahren an den Folgen eines Herzinfarkts – und wurde nur 64 Jahre alt.

Ein Suchender

Was die meisten seiner Anhänger nicht wussten: Der Leibarzt von VIPS wie Steffi Graf, Niki Lauda oder Ayrton Senna war selbst schwer krank. Im Alter von 24 Jahren infizierte er sich während eines Afrikaeinsatzes als Sanitäter mit einem gefährlichen Virus, das zu einer Schädigung seiner inneren Organe führte. So begann er, sich mit alternativen Heilmethoden, Atemtechniken und Komplementärmedizin zu beschäftigen. „Es ist ein Wunder, dass er überhaupt so alt wurde“, sagen seine Töchter Andrea Zauner-Dungl und Claudia Dungl-Krist (siehe Interview Seite 52).
Die beiden Schwestern führen das Lebenswerk ihres Vaters fort – die eine als Medizinerin, die andere als Pharmazeutin. Den Erfahrungsschatz fassten sie in ihrem neuen Buch Gut leben – Genuss und Gesundheit mit der Dungl-Philosophie (erschienen im Goldegg Verlag) zusammen. „Unser Vater war immer für jeden da. Er war der erste Gesundheitscoach“, sagen sie heute. Und das sind die drei großen Säulen der Dungl’schen Gesundheitslehre:

GESUNDE ERNÄHRUNG
Was wir essen, gilt als Basis der Gesundheit. Doch beinahe jeder Dritte klagt heute über diffuses Unwohlsein, Magenkrämpfe und Abgeschlagenheit. Der Grund dafür liegt oft in Nahrungsmittelunverträglichkeiten: Nicht für jeden sind Milchprodukte oder Rohkost geeignet. Andere schaffen es trotz besten Wissens nicht, Übergewicht abzubauen.  Light-Produkte können da oft mehr schaden als nutzen: „Hier wird der fehlende Geschmacksträger Fett durch Aromen ersetzt. Und die verführen uns dazu, mehr davon zu essen“, sagt Claudia Krist-Dungl, die auch „Spezialistin für Ernährung nach den fünf Elementen“ ist. Jenen, die abnehmen wollen, empfiehlt sie morgens eine warme Mahlzeit: Ein asiatischer Reisbrei mit Früchten (lässt sich auch gut im Voraus zubereiten!) sättigt lange und nimmt den Heißhunger auf Süßes.  Brotmahlzeiten hingegen sollten maximal einmal am Tag am Tisch stehen: Sie sättigen nicht wirklich, werden meist zu hastig „nebenbei“ gegessen und mit minderwertigem Fett in Form von Käse und Wurst belegt. Die Folge: Völlegefühl und Blähungen. Besser: Kräuteraufstriche, Gemüsesuppen, Dinkelgerichte oder schmackhafte Salate.

Lesen Sie das Interview mit den Töchtern von Willi Dungl sowie noch mehr Tipps in Ihrer aktuellen MADONNA!

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