The Good, the Bad and the Weird

Die Mandschurei in den 1930er Jahren: Der Bandit Chang-yi, genannt "The Bad", überfällt mit seiner Band einen Zug, um eine Schatzkarte von einem japanischen Bankier zu erbeuten. Doch kommt ihm der Kleinganove Tae-goo, auch bekannt als "The Weird", zuvor. An Bord des Zuges befindet sich außerdem der Kopfgeldjäger Do-won alias "The Good". Auch wenn er eigentlich hinter Chang-yi her ist, versucht er zunächst Tae-goo zu schnappen. Von da an startet eine wilde Hetze nach der Karte, die quer durch die Mandschurei mehrmals den Besitzer wechselt. Bald sind jedoch nicht nur die Revolverhelden hinter dem Schatz her, sondern auch die gefürchtete Dreiländer-Bande, die japanische Armee sowie die Banditen vom Geistermarkt. Doch was eigentlich auf der Karte verzeichnet ist, weiß im Endeffekt niemand so genau.

Für "The Good, the Bad and the Weird" stand niemand Geringeres als Sergio Leone und sein Meisterwerk "The Good, the Bad and the Ugly" (Zwei glorreiche Halunken) Pate. An dessen Qualität reicht Ji-woon Kims Western zwar nicht heran, nicht zuletzt, weil sich der südkoreanische Regisseur, der für Filme wie "The Quiet Familiy" oder "The Foul Kind" bekannt ist, sich dieses Mal aufs bloße Zitieren beschränkt. Doch mit seinem Streifen hat er einen abgedrehten und höchst unterhaltsamen Western geschaffen.

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