"Golden Icon Award" für Morgan Freeman

Die Krone bei den deutschsprachigen Filmen trug "66/67 - Fairplay war gestern" von Carsten Ludwig und Jan-Christoph Glaser davon. Das Werk zeige die Geschichte einer Gruppe von Fußballfans, die vergeblich aus ihrem Teufelskreis aus Rache, Gewalt und Loyalität ausbrechen wollten. Die Jury in dieser Kategorie wurde von This Brunner anstelle des an Grippe erkrankten Til Schweiger präsidiert.

In der Kategorie für internationale Dokumentarfilme siegte die deutsch-schweizerische Koproduktion "The Sound After the Storm" von Patrik Soergel, Ryan Fenson-Hood und Sven O. Hill, die in Zürich Weltpremiere hatte. Gelobt wurde der Mut, die Opfer des Orkans "Katarina" in den USA wieder zu besuchen, lange nachdem die Medien sie vergessen hatten.

Der Dokumentarfilm "Defamation" aus Israel sowie die deutschsprachigen Filme "13 Semester" und "Schwerkraft" erhielten eine besondere Erwähnung. Das Publikum vergab seinen Preis an "Waffenstillstand" von Lancelot von Naso, einen Bericht über Hilfe im kriegszerstörten Falludschah (Irak).

Der Schauspieler Morgan Freeman erhielt am Samstagabend den "Golden Icon Award" für seine überzeugende Gestaltung verschiedenster Charaktere in seiner mittlerweile über 50-jährigen Karriere. Michael Keaton wurde mit dem erstmals verliehenen "Career Achievement Award" geehrt.

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