Mit Saft kochen und speisen

Grundsätzlich gilt, dass leichte Speisen mit leichten Säften, etwa aus Ananas, Mango, Apfel oder Orange kombiniert werden sollten. Schwere Gerichte hingegen gelingen besser mit intensiv schmeckenden Säften aus Sauerkirschen, Schwarzer Johannisbeere oder Brombeeren. Hochwertiger Saft ist nicht nur gesund, sondern auch eine genussvolle Ergänzung zum Essen.

Deshalb ersetzten Gourmetköche teilweise auch beim Kochen Weiß- oder Rotwein durch entsprechenden Saft. So serviert man u.a. Gänseleberpastete auf Pumpernickel, verziert mit einem Fruchtgelee. Dieses stellt er aus Schattenmorellen-Fruchtsaft statt aus Portwein oder Marsala her. Auch Fruchtsoßen oder Wackelpudding können aus Säften gewonnen werden und Soßen damit verfeinert werden. Für ein Fruchtsorbet gefriert Gathof den Saft für mehrere Stunden. Regelmäßiges Umrühren verhindert, dass sich Eiskristalle bilden.

Ein allgemeiner Vorteil von Obstsäften ist ihre Nährstoffdichte. Damit ist die Menge an enthaltenen Nährstoffen wie Vitaminen im Verhältnis zum Energiegehalt eines Lebensmittels gemeint. Säfte enthalten mit 40 bis 75 Kilokalorien pro 100 Milliliter zwar einiges an Kalorien. Positiv ist aber, dass sie zugleich Vitamine, Mineralstoffe und zum Teil auch Ballaststoffe liefern. Apfelsaft etwa enthält pro halbem Liter rund 250 Kalorien, aber unter anderem auch 15 Milligramm Vitamin C und 630 Milligramm Kalium.

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