Severin Groebner ganz wirklichkeitsfremd

In seinem aktuellen Programm "Man müsste mal..." zeigt sich Severin Groebner von der Realität so gar nicht überzeugt. Ja, er wirft ihr sogar ein prinzipielles Versagen vor: Klimawandel, Weltwirtschaftskrise, Klingeltöne, Dieter Bohlen... was die Wirklichkeit auch anpackt, es gerät zum Desaster. Deshalb muss auch eine Utopie her! Noch besser wären aber zwei. Oder gar drei! Oder so viele, wie in einen Abend hineinpassen. Unmögliche Utopien statt frustrierenden Fakten, heißt die Devise von Severin Groebner. Also ein Handkuss für die Herren, ein Schnaps für die Damen - und der Wirklichkeit eins aufs Maul.

Severin Groebner, Jahrgang 1969, gilt als experimentierfreudiger Kabarettist, der als Sänger, Vortragskünstler und Performer ebenso in Erscheinung tritt. Er spielte im Ensemble und im Duett, präsentierte in einer kabarettistisch-literarischen Performance sein elektronisches Tagebuch und wechselte mit seinem Programm "Groebner Unfug" 1999 in die Riege der Solisten. Groebner erhielt bereits die Förderpreise im Rahmen des "Deutschen Kabarett-Preises" (2000) und des Österreichischen Kabarettpreis "Karl 2001" sowie den Deutschen Kleinkunstpreis 2003. 2004 wurde er mit dem "Salzburger Stier" ausgezeichnet.

INFO: Severin Groebner - "Man müsste mal...", Kabarett. 29. Oktober 2009, 19:30 Uhr. Kabarett Niedermair, Lengaugasse 1a, 1080 Wien. Weitere Informationen unter www.niedermair.at oder www.severin-groebner.de.

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