Weniger Acrylamid in Lebkuchen und Spekulatius

Weniger Acrylamid in Lebkuchen und Spekulatius

In zwei untersuchten Lebkuchen fanden sich jedoch mehr als 400 Mikrogramm, das ist ein fast 30 Mal höherer Wert als beim Testsieger. Acrylamid entsteht beim Rösten stärkehaltiger Produkte und kann laut Foodwatch in hoher Dosierung bei Tieren Krebs auslösen und das Erbgut schädigen. Wie sich die chemische Verbindung beim Menschen auswirkt, ist noch nicht ausreichend geklärt.

Deshalb gibt es für die Substanz auch keinen festen Grenzwert, sondern einen behördlichen "Signalwert". Für Spekulatius beträgt er derzeit 416 Mikrogramm pro Kilogramm, für Lebkuchen 1.000 Mikrogramm. Foodwatch untersucht seit 2002 regelmäßig Lebkuchen und Spekulatius auf Acrylamid.

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