Schokolade senkt Schlaganfall-Risiko

Das Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko sei bis zu 39 Prozent geringer als bei Menschen, die nur sehr wenig oder keine Schokolade essen würden. Ursache seien wahrscheinlich die Flavanole im Kakao der Schokolade. Bei dunkler Schokolade mit hohem Kakao-Anteil sei der Effekt deshalb größer. Flavanole erhöhen den Blutspiegel von Stickstoffmonoxid und wirken sich so positiv auf das Gefäßsystem aus: Das Gas signalisiert den Arterien, sich zu entspannen und zu öffnen.

Vor exzessivem Schokoladengenuss wurde jedoch gewarnt: Übergewicht oder gar Fettleibigkeit lassen das Schlaganfall- und Herzinfarktrisiko wieder steigen. Daher empfehlen die Potsdamer Wissenschafter, auf eine ausgewogene, gesunde Ernährung zu achten. "Lieber ein Stück Schokolade essen und dafür auf Snacks zwischendurch verzichten", rät Ernährungsepidemiologe Brian Buijsse.

In die Analyse waren von 1994 an Daten von mehr als 19.300 Menschen aus Potsdam und der Umgebung einbezogen worden. Die Männer und Frauen zwischen 35 und 65 Jahren beantworteten den Wissenschaftern alle zwei bis drei Jahre Fragen zu ihrem Gesundheitszustand. Zudem ließen sie die Wissenschafter alle fünf Jahre wissen, wie ihr Speiseplan aussieht.

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