Mittelmeerküche schützt vor Depression

Psychische Störungen wie Depressionen sind in skandinavischen Ländern stärker verbreitet als am Mittelmeer, das könnte laut der neuen Untersuchung nicht nur am Klima sondern auch an der Ernährung liegen.

Um dies zu prüfen, befragten die Forscher der Universität Las Palmas auf Gran Canaria rund 10.000 gesunde Spanier ausführlich zu ihrem Leben und ihrer Ernährung. Wer sich besonders strikt an die Mittelmeerkost hielt, bei dem lag in den folgenden Jahren das Risiko für eine Depression um etwa ein Drittel niedriger als bei jenen Teilnehmern, die keinen Wert auf eine solche Ernährung legten.

Die Ernährung könne Entzündungen verhindern, die Funktion der Blutgefäße bessern sowie gegen Herzkrankheiten vorbeugen und möglicherweise dadurch das Risiko für Schwermut verringern, berichten die Forscher im Fachblatt "Archives of General Psychiatry". Sie vermuten, der Schutzeffekt beruhe weniger auf einzelnen Nährstoffen, sondern eher auf dem Zusammenwirken von Vitaminen, Antioxidantien und ungesättigten Fettsäuren.

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