Hilfe für krebskranke Kinder

Aktion Weihnachtsherz

Hilfe für krebskranke Kinder

Vor fünf Jahren haben die Österreichische Kinder-Krebs-Hilfe und MADONNA die Aktion Weihnachtsherz ins Leben gerufen. Jahr für Jahr ist es uns mit dieser medialen Aktion gelungen, betroffene Kinder & Jugendliche und ­ihre Familien im Kampf gegen den Krebs zu unterstützen. Alleine im letzten Jahr konnten wir dank der vielen Leserspenden und der Großspende der Familie Gaston und Kathrin Glock über 140.000 Euro für den guten Zweck lukrieren. Geld, das für psychologische Betreuung der Angehörigen und Betroffenen und die finanzielle Unterstützung der einzelnen Familien dringend gebraucht wurde.   
 
Krebs bei Kindern. Auch wenn für viele das Thema Kinderkrebs neu scheint. Krebs ist die am häufigsten auftretende tödliche Krankheit bei Kindern und Jugendlichen. In Österreich erkranken jährlich rund 300 Kinder neu an der heimtückischen Krankheit. Dank des medizinischen Fortschritts überleben heutzutage 8 von 10 Kindern. Doch der Kampf gegen die Krankheit ist auch für die, die geheilt werden, ein schmerzhafter Weg mit Folgen. Die häufigsten Krebserkrankungen sind Leukämie, gefolgt von Hirntumoren und Lymphomen. Mit der Krebserkrankung eines Kindes ändert sich schlagartig das Leben der ganzen Familie: Monatelange Klinikaufenthalte und Chemotherapie kommen auf die Betroffenen zu. Was können Eltern tun, wenn ihr Kind an Krebs erkrankt ist? Viele fühlen sich nach dem Schock der Diagnose wie gelähmt. Dazu kommt, dass in den meisten Fällen ein Elternteil seinen Beruf aufgeben muss, um dem Kind beizustehen. Somit fällt ein erheblicher Teil des Fixeinkommens der Familie aus. Hier leistet die Österreichische Kinder-Krebs-Hilfe Soforthilfe und unterstützt betroffene Familien schnell und unkompliziert. Doch diese Soforthilfe lebt von Spenden, deswegen bitten wir Sie auch dieses Jahr, mitzuhelfen und krebskranke Kinder in Österreich zu unterstützen. Wir sagen bereits jetzt DANKE.
 
 

Anita Kienesberger im Interview

 

„Wir arbeiten mit der gesamten Familie“
Kienesberger

Anita Kienesberger ist seit 15 Jahren Geschäftsführerin der Österreichischen Kinder-Krebs-Hilfe.
Mit 
MADONNA spricht sie über die wichtigsten Projekte.  
 
Was sind die konkreten Aufgaben der  Kinder-Krebs-Hilfe?
A. Kienesberger: Wir stehen den Kindern und Familien von der Diagnose über die gesamte Therapie bis hin zur Nachsorge bei. Wir haben zu allen Kindern persönlichen Kontakt. Zur lebensbedrohenden Erkrankung des Kindes dürfen nicht existenzielle Sorgen kommen. Die betroffenen Eltern werden während der Intensiv-Therapie mit monatlichen Subventionen, je nach Behandlungsort und Familienstruktur, in unterschiedlicher Höhe unterstützt. Es erkranken pro Jahr ca. 300 Kinder an Krebs. 80 % davon 
werden geheilt. Diese Kinder brauchen aber sehr viel. Viel an finanzieller Unterstützung, aber auch eine intensive Begleitung. Das ist oft ein langer Weg. Auch für die Eltern. Gerade für Eltern, die ihr Kind an Krebs verloren haben, haben wir ganz spezielle Projekte.  
 
Manche der kranken Kinder müssen Weihnachten im Spital verbringen. Wie kann man sich das vorstellen?
A. Kienesberger: Es ist uns ein sehr großes Anliegen, die Kinder – sofern das medizinisch irgendwie geht – den Heiligen Abend zu Hause verbringen zu lassen. Wenn das gar nicht möglich ist und die Kinder tatsächlich auf der Station sein müssen, muss man dazu sagen, geht es ihnen meist wirklich schlecht und sie sind nicht in großer Feierlaune. Trotzdem lässt sich das Personal der Kliniken hier wirklich viel einfallen, um es den Kindern so schön wie möglich zu machen. Es gibt einen großen Christbaum, es gibt Geschenke, es gibt gutes Essen. Die gesamten Familien der betroffenen Kinder sind dann natürlich auch da und das Ganze hat eine sehr herzliche Atmosphäre. 
 
Sie kommen ursprünglich aus der Kinderkrankenpflege ...
A. Kienesberger: Genau. Das ist natürlich für meinen Beruf bei der Kinder-Krebs-Hilfe von Vorteil, denn ich kenne das Arbeiten mit Kindern, die Krebs haben, während der Akut-Phase sehr gut. Auch im Spital arbeitet man mit dem ganzen „System Familie“, denn wenn ein Kind an Krebs erkrankt, wird immer ein Elternteil im Spital mit aufgenommen, und die Geschwister, Großeltern und natürlich Eltern verbringen viel Zeit auf der Station. Das ist anders als bei anderen Erkrankungen. Dadurch, dass die Therapien lange Prozesse sind, baut man zu den Familien ein enges Verhältnis auf. 
 
Die Seele ist einer der wichtigsten Aspekte bei jedem krebskranken Kind? 
A. Kienesberger: Ja, das ist der Haupt-Fokus der Kinder-Krebs-Hilfe, wenn man es so sagen will. Die Betreuung der gesamten Familien in dieser schwierigen Zeit. Nicht nur das psychische Wohl der Kinder ist uns ein Anliegen, sondern auch das der Geschwister, Eltern und Großeltern.  
 
MADONNA RUFT AUCH HEUER ZUR CHARITY-AKTION AUF
Bitte überweisen Sie an folgendes Spendenkonto:
KONTO PSK: ÖSTERREICHISCHE KINDER-KREBS-HILFE
IBAN: AT17 6000 0000 9090 0000 
SWIFT: OPSKATWW
KONTONUMMER: 000 9090 0000
BANKLEITZAHL: 60000
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