Mutter plante schon Begräbnis für Ungeborenes

"Er ist ein Wunder"

Mutter plante schon Begräbnis für Ungeborenes

Tammy und Adam Smith erlebten im Februar  2016 einen schweren Schicksalsschlag. Für das britische Paar brach die Welt zusammen, als ihnen die Ärzte mitteilten, dass es keine Überlebenschancen für ihr ungeborenes Kind gab. Die Fruchtblase der Mutter platzte in der 20. Schwangerschaftswoche, ganze 19 Wochen zu früh. In der Annahme, dass es zu einer Frühgeburt eines toten Säuglings käme, rieten die Mediziner den Smiths, ein Begräbnis für die Totgeburt zu planen. Tammy und Adam hatten sich schon für einen Sarg entschieden und bestellten Blumen und eine Kutsche für das Begräbnis - doch es sollte alles anders kommen.

In der 30. Schwangerschaftswoche setzten dann die Wehen ein. „Das Gefühl, ein lebloses Kind zur Welt zu bringen, ist schrecklich“, erinnert sich die Mutter. Als der Säugling den Mutterleib verlassen hatte, reagierte er zunächst nicht auf äußere Reize. Doch dann geschah das Wunder: Der kleine Bub fing an zu weinen. Baby Jesse hatte sich ins Leben gekämpft! 3 Wochen später konnte das Baby das Krankenhaus mit seinen Eltern verlassen.

Wunderbaby Jesse

Heute ist der Bub ein Jahr alt und erfreut sich bester Gesundheit. Im Interview mit der britischen Zeitung „The Sun“ erinnert sich die Mutter an die schwere Zeit, als die Ärzte ihr zum Schwangerschaftsabbruch rieten: „Es lebte ein kleines bisschen Hoffnung in mir“, also entschied sie sich gegen die Abtreibung und schonte sich bis zur Geburt. Online fand sie Selbsthilfegruppen von Schwangeren, deren Fruchtblase frühzeitig platzt, und hielt sich an ihre Empfehlungen, um ihr Kind beim Kampf ums Überleben zu unterstützen.  

 

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