20. Juli 2012 14:35
Der Sommer ist ihre Zeit, der Wörthersee ihre Bühne. Derzeit ist Ingrid Flick (54) die meistfotografierte Society-Lady des Landes: Sie tanzt bei der Starnacht, schlürft Champagner bei der „Elite Party“ und glänzt als Gastgeberin bei der Eröffnung ihrer Kinder-Villa am Wohnsitz Auen, dem neuen Domizil für ihre Zwillinge Victoria-Katharina und Karl Friedrich (13).
Was auffällt: Nach dem Tod ihres Mannes 2006, dem Trauerjahr, der Entführung seines Leichnams 2008 (und erneuter Beisetzung 2009) kehrte Ingrid Flick jugendlicher, stylisher und strahlender als je zuvor auf das Society-Parkett zurück. Die Bäckchen rosa und rund, die Stirn glatt, das Lächeln offen und glücklich, die Laune ausgelassen. Was hinter der Verwandlung und dem neuen Strahlen der einst schüchternen Ingrid Ragger steckt? Ein Arzt, so munkelt die See-Society. Böse Zungen behaupten, die Milliardärs-Witwe hätte sich beim Beauty-Doc auffrischen lassen. Andere wiederum wollen wissen, dass genau die Trennung von einem Arzt mit Flicks neuem Lebensgefühl zu tun hätte. Die Rede ist von Peter Scheer – gebürtiger Deutscher und Wahlamerikaner mit Wohnsitz in Rancho Mirage bei L.A., wo er eine Zahn-Beauty-Klinik betreibt. 2009 wurde er immer öfter an Flicks Seite gesehen. Doch nach knapp drei Jahren Beziehung seien – ob der großen Distanz – die Schmetterlinge verflogen. Bei der Starnacht am Wörthersee wurde Flick fröhlich feiernd an der Seite ihrer besten Freunde Otto und Shirley Retzer gesehen.
Nur die Kinder zählen.
Flick hat gelernt, das Leben auch ohne Partner an der Seite zu genießen. Für sie zählt nur das Wohlergehen ihrer Zwillinge. Rund um die Uhr werden sie von Leibwächtern bewacht. Auch vor ihrem Klassenzimmer im Klagenfurter Gymnasium stehen immer Bodyguards. Schließlich wird das Familienvermögen auf 5,9 Milliarden geschätzt. Damit liegt Flick – laut aktueller Trend-Reichenliste – auf Platz zwei in Österreich (und hinter der Familie Porsche). Auch wenn der Reichtum den Preis der Einsamkeit mit sich bringt, weiß Flick ihr privilegiertes Leben zu schätzen. Denn einst war Ingrid Ragger Rezeptionistin in einem Arlberger Hotel. Sie stammt aus einfachen Kärntner Verhältnissen, ihr Vater war Zimmermann. Doch dann checkte eines Tages der um 30 Jahre ältere Friedrich Karl Flick ein, der bedeutende Unternehmer, Investor und Milliardär. 1990 wurde Ingrid seine dritte Ehefrau und machte ihren Mann neun Jahre später noch einmal zum Vater. An seiner Seite blühte sie auf, wurde vom schüchternen Mädchen zum gern gesehenen Society-Gast und zur Charity-Lady.
Ingrids neue Rolle.
Mittlerweile ist Ingrid Flick auch in die Rolle des Familienoberhauptes hineingewachsen. Auf ihren Wunsch werden sogar Kärntens Straßen verlegt. Für 5,5 Millionen Euro gönnt sie sich nun einen zusätzlichen freien Wörthersee-Zugang. Die Details: Flick kauft Kärnten um 1,5 Millionen jenen Abschnitt auf der Wörthersee-Süduferstraße ab, der zwischen ihrem Grundstück und dem See liegt. Zusätzlich bezahlt Flick 3,5 bis 4 Millionen Euro für die neue, 900 Meter lange Umfahrung mit Tunnel und eigenem Radweg. Möge ihr das Lächeln nie einfrieren