...wenn man keinen Sex mehr hat?

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...wenn man keinen Sex mehr hat?

Kein Partner, keine Zeit oder Lust-Krise in der Beziehung? Enthaltsamkeit kann viele Gründe haben - und auch viele Auswirkungen. Unser Körper reagiert auf den Sex-Entzug, selbst wenn wir es nicht bewusst merken. Der ausbleibende Hormoncocktail, den das Liebesspiel zur Folge hat, kann uns unausgeglichener und im schlimmsten Fall krank machen!

Solo-Sex tut gut!

Manchmal ist eine Sex-Pause unumgänglich, also heißt es: Lieber selbst Hand anlegen und der Psyche und Gesundheit etwas Gutes tun. Und wenn der Sex in der Partnerschaft ausbleibt, sollte man das Gespräch mit dem Partner suchen oder professionelle Hilfe eines Paartherapeuten in Anspruch nehmen.

So verändert sich Ihr Körper, wenn Sie keinen Sex mehr haben 1/6

Ja, die Vagina verändert sich!

Keine Sorge, sie "wächst nicht zu", aber die Orgasmusfähigkeit lässt nach. Die rhythmischen Kontraktionen, welche wir vom Höhepunkt kennen, sind schwieriger zu erreichen, bis wir sie wieder durch regelmäßigen Geschlechtsverkehr 'trainieren'. Es ist nicht viel anders als beim Sport!

Weniger Lust

Der Appetit kommt beim Essen - genauso ist es auch beim Sex. Wer öfter Liebe macht, verspürt häufiger das Verlangen nach Sex. Bei Enthaltsamkeit nimmt die Produktion von bestimmten Sexualhormonen ab, was unsere Libido verringert.

Wir werden krankheitsanfälliger

Der beim Sex erzeugte Hormoncocktail stärkt das Immunsystem und soll sogar vorbeugend gegen Erkältungen wirken. Menschen, die ein- bis zweimal pro Woche zur Sache kommen, haben einen höheren Level der Antikörper Immunglobulin A im Blut, der vor Infekten schützt. 
 

Wir sind unausgeglichener

Sex lässt körperliche Spannungszustände verfliegen und macht locker. Die freigesetzten Glückshormone sind wirksame Gegenspieler zu Stresshormonen wie Adrenalin. Der stressige Arbeitstag ist schnell vergessen.Hirnstudien beweisen, dass vor allem Frauen beim Sex am besten abschalten können - allerdings nur, wenn sie einen Orgasmus haben. Scans an der Universität von New Jersey haben gezeigt, dass Teile im weiblichen Gehirn, die für Angst und Unruhe zuständig sind, bei Sex und vor allem beim Orgasmus kaum aktiv sind.

Männer leiden häufiger unter Erektionsstörungen

Regelmäßiger Sex hat eine positive Wirkung auf die Potenz. Studien zufolge leiden Männer, die lange keinen Geschlechtsverkehr hatten, eher unter erektiler Dysfunktion.
 

Eine gute Nachricht haben wir aber!

Wer weniger Sex hat, erkrankt seltener an einer Blasenentzündung. Durch die Reibung beim Sex gelangen Keime leicht in die Scheidenregion und wandern dann durch die Harnröhre hinauf in die Blase. Einmal an der Blasenwand angesiedelt, erzeugen die Bakterien dort die für Frauen so unangenehme Blasenentzündung ...

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