Social Media: Profitipps fürs Profil

Blogger-Talk

Social Media: Profitipps fürs Profil

Das Handy ist aus unserer Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Dieses an sich bringt nicht nur Telefonie oder Kurznachrichten mit sich, sondern auch die sozialen Medien, die sich über das mobile Gerät im Schnitt global der höchsten Nutzung  erfreuen.  Irgendwo zwischen Facebook, Insta­gram, WhatsApp oder Snapchat findet dann auch noch das richtige Leben statt. Eine Entwicklung, die so manchen User überfordert.  

Talk. MADONNA traf die beiden Bloggerinnen Vicky Heiler (27) und Katharina Schmalzl (28), die verraten haben, wie sie als Bloggerinnen ihre Kanäle bedienen, wo man als Influencer seine Grenzen zum Privatleben zieht und warum Digital Detox nicht unbedingt der Weg zum Glück sein muss.  

Wie hoch ist Ihre tägliche Dosis Social Media?
Vicky Heiler
: Schwer zu sagen, aber bei dir war in den letzten Tagen sicher weniger, nachdem du auf der Alm warst.

Digital Detox für Kathi Schmalzl?
Katharina Schmalzl:
Ich war zehn Tage auf unserer Familienalm. Oben in den Bergen ist man gezwungenermaßen auf Digital Detox, und ich muss sagen, dass ich die Zeit dort sehr genieße.

Das bedeutet, dass es auch für Blogger Momente gibt, in denen man aufs Handy verzichten kann?
Heiler:
Ich denke, Digital Detox ist gerade so ein Trend. Ich achte zum Beispiel darauf, Freitagnachmittag keine Mails mehr zu beantworten. (Zu ­Kathi) Früher haben wir das Tag und Nacht gemacht. Und je mehr das Handy das eigene ­Leben einnimmt, desto mehr kann ich mir vorstellen, hat man auch das Bedürfnis, mal weg zu sein. Aber es ist schwierig, das aus unserer Perspektive zu beantworten, schließlich gehört es zu unserem Job, auch halb private Einblicke zu gewähren. Ich würde mir nicht dezidiert eine Woche Digital Detox auferlegen, das würde mich wahrscheinlich mehr stressen als entspannen.   

Wie kann man unter diesem ­Aspekt Leben und Arbeit ­trennen?
Schmalzl
: Wenn wir mit Freunden, die keine Blogger sind, unterwegs sind, sieht man davon relativ wenig. Aber da wir beide ja befreundet sind, gemeinsam reisen und zusammen viel machen, sind das die Momente, die wir teilen. Über meinen Heiratsantrag zum Beispiel werde ich bestimmt keine Details posten, obwohl einige Leserinnen nachgefragt haben – da muss man eine Grenze ziehen.

Kürzlich wurde bei Instagram das neue Feature der „Stories“ eingeführt. Warum sollte man diesen Kanal, der Snapchat so ähnlich ist, bedienen?
Heiler:
Dadurch, dass unsere Accounts schon so lange existieren und relativ groß sind, sind die Views schon jetzt ­höher als bei Snapchat. ­Trotzdem finde ich, dass Instagram eher ein Portfolio guter Bilder ist und Snapchat als Pendant die bewegte Momentaufnahme.

Schmalzl: Ich traue mich keine generellen Prognosen zu machen, denn als Snapchat aufgekommen ist, gab es einen großen Aufschrei und anfangs waren wir auch nicht begeistert. Und jetzt macht es total Spaß. Social Media ist etwas, das sich schnell wandelt, man muss offen bleiben. Dennoch denke ich, dass man nicht alles machen kann. Man sollte sich auf die Kanäle konzentrieren, die einem wichtig sind bzw. auch nur das nutzen, was einem Spaß macht.

Gibt es Trends, die Sie in der Blogger-Szene im Zusammenhang mit Social Media beobachtet haben?
Schmalzl:
Ich denke, dass viele sich derzeit überlegen, was sie mit ihrem Blog überhaupt erreichen wollen. Oder darüber reflektieren, ob sie nur in einem Strom mitschwimmen, der sich durch die vielen Influencer aufgetan hat, die nur auf Social Media agieren. Ich glaube, dass wieder vermehrt Qualität in den Vordergrund rücken wird.

Heiler: Weg von der Masse, hin zur gezielten Selektion. von Blogger- wie auch Leser- und Unternehmensseite.

Um zum Beginn des Gesprächs zurückzukehren. Gibt es Momente, in denen das Handy auch mal ganz aus ist?
Schmalzl:
Nein, weil ich mein Handy als Wecker nutze. Aber ich bin nicht abhängig und für mich ist es auch nicht so wichtig, ständig erreichbar zu sein. Und beim Essen aufs Handy zu verzichten ist für mich eine Erziehungs- und ­Respektfrage.

Heiler: Mir geht es ähnlich, wenn ich bei meiner Familie bin. Da muss ich mich auch nicht ­bewusst „zurücknehmen“, um ohne Handy auszukommen.  

Schmalzl: Ich finde es ehrlich gesagt nicht gut, Digital Detox als Challenge anzu­gehen. Das ist nur eine neue Hype-Generierung. Die Menschen sollten lieber lernen, wieder bewusst das zu tun, was ihnen gut tut, lernen, ihr Leben bewusst wahrzunehmen. Das kann im Einklang mit dem Telefon sein, so viel Selbstverantwortung muss man aber mitbringen.

Vicky Heiler (27) und Katharina Schmalzl (28) bloggen seit 2014 gemeinsam auf der Plattform „The Daily Dose“. Die beiden gehören zu Österreichs Top-Influencern.

Finden Sie Ihren Kanal

 

Instagram. Der Kanal ist ein visuelles Portfolio und lebt von Kontinuität und klarer Bildsprache. Wichtig ist laut den Mädels von „The Daily Dose“, dass der persönliche Look hervorsticht. Bestseller-Motive sind laut Vicky und Kathi vor allem Essen („Bitches love Food!“), Blumen, Outfits und junge Tiere.  Bei großen Follower-Zahlen ist die Nutzung des neuen „Story“-Features empfehlenswert.

Facebook. Als private Plattform ist Facebook der perfekte Ort zum Netzwerken, ob mit Freunden oder Geschäftspartnern. Für Blogger oder Unternehmen ist die Seite eine gute Möglichkeit, liniengetreuen Content weiter zu streuen und Fans zu generieren.

Snapchat. Die App lebt von Spontaneität und bewegten Bildern. Da der Content nach 24 Stunden wieder gelöscht wird, muss man ständig nachliefern. Super für den Privatgebrauch, um stets in Kontakt mit Freunden zu sein bzw. Einblicke in ihr Leben zu bekommen. Nachteil der Applikation: Um Usern folgen zu können, muss man den genauen Nutzernamen kennen und genau eingeben.

 

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