Der neueste Beziehungskiller

Phubbing

Der neueste Beziehungskiller

Social Media umgibt uns nonstop, aber bei gewissen Anlässen sollte man das Handy auch einmal beiseitelegen. Denn gerade bei Dates ist ein maßvoller Umgang damit essenziell. Aber vielleicht haben auch Sie schon mit dem Phänomen „Phubbing“ bei einer Date-Night Bekanntschaft gemacht?

Was ist "Phubbing"?

Das Wort selbst kommt aus dem Englischen „phone“ (dt. Telefon) und „to snub“ (dt. brüskieren oder abweisen). Zusammengefasst meint „Phubbing“, sich während einer Interaktion mit seinem Date oder Partner auf Social-Media-Portalen herumzutreiben und somit eine „kommunikative Barriere“ zu schaffen. Anstatt miteinander zu reden, checkt man beispielsweise sein Instagram-Profil. Für das Gegenüber kann das häufige Handy-Checken aber schnell unhöflich wirken und als Desinteresse an der eigenen Person angesehen werden.

Was sagen Studienergebnisse zu "Phubbing“?

Es gibt bereits zahlreiche Studien zu diesem noch recht jungen Phänomen und die Ergebnisse sind nicht verwunderlich. Zwei Wissenschaftler der Baylor University (USA) haben untersucht, wie sich „Phubbing“ auf die Zufriedenheit in einer Beziehung auswirkt. Ein Fragebogen wurde entwickelt, der 145 Probandinnen über Ihre Social-Media-Aktivität und Ihr Beziehungsverhalten genauer untersuchen sollte. Die Ergebnisse waren eindeutig. Es gibt einen Zusammenhang zwischen der Beziehungszufriedenheit und "Phubbing". Das Phänomen beeinflusst die Partnerschaft vor allem beim Thema Selbstbewusstsein. Sollte ein Partner nämlich bereits ein geringes Selbstbewusstsein besitzen, wird dieses zusätzlich durch das Instagram-Checken der vermeintlichen besseren Hälfte geschwächt. Erschwert wird die Beziehung zudem auch, wenn beispielsweise fremde Profile von Männern und Frauen betrachtet werden, - Eifersucht und Selbstkritik werden dadurch ausgelöst.

Das Fazit

Auch wenn die Studie nur 145 Personen untersucht hat, und damit nur gering repräsentativ ist, kann festgehalten werden, dass Phubbing Partnerschaften verkomplizieren kann und zu zusätzlichem Stress führt, der eigentlich nicht nötig ist. Nachstehend haben wir für Sie die TOP 5 Tipps zusammengestellt, die zu einer harmonischen Partnerschaft verhelfen.

TOP 5 Tipps, die der Beziehung gut tun 1/5

1. Versuchen Sie, während einer Interaktion mit Ihrem Partner das Handy beiseitezulegen.

 

2. Sprechen Sie Probleme offen an, aber vermeiden Sie „Du-Anschuldigungen“.

 

3. Nehmen Sie sich Zeit für Ihren Partner und unternehmen Sie etwas mit diesem. Sei es eine Date-Night, ein romantisches Dinner oder ein gemeinsamer Besuch im Fitnessstudio.

 

4. Geben Sie Ihrem Partner genug Freiraum, auch dieser braucht Zeit für sich selbst.

 

5. Sagen Sie Ihrem Partner, dass Sie ihn schätzen.

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