Das ist der perfekte Zeitpunkt zum Heiraten

Studie

Das ist der perfekte Zeitpunkt zum Heiraten

Lieber früh oder spät heiraten? Laut Statistik haben die Österreicher ein gutes Gespür für das perfekte Heiratsalter. Das Erstheiratsalter liegt hierzulande durchschnittlich bei 30 Jahren bei Frauen und bei 32 Jahren bei Männern. Damit liegen die meisten goldrichtig, denn laut einer Studie der Universität Utah, sind Ehen, die zwischen dem 28. und 32. Lebensjahr geschlossen werden, tendenziell stabiler und werden innerhalb der ersten fünf Ehejahre seltener geschieden, als es bei jüngeren oder älteren Paaren der Fall ist.

Junge vs. "alte" Hochzeitspaare

Aber warum sind später geschlossene Ehen glücklicher? Psychologen erklären sich diesen Umstand damit, dass ab diesem Zeitpunkt die Ausbildung bereits abgeschlossen ist und man eine gewisse Lebenserfahrung mit in die Beziehung bringt. Die ersten persönlichen Konflikte mit dem "Ich" werden dann nicht in der Beziehung ausgetragen - man weiß, was man will, und hat seine „wilden Zeiten“ ausgelebt und ist charakterlich gefestigt. Aber Achtung: Wenn man nach dem 32. Lebensjahr heiratet, flaut die Kurve wieder ab und Scheidungen werden wieder häufiger eingereicht.

Planen macht aber ohnehin keinen Sinn, denn letztlich entscheidet das Schicksal über das Eheglück - Statistik hin oder her.

Beziehungs-Tipps 1/4
Geheimnis 1: Wer weniger erwartet, bekommt mehr!

Ein gemeinsames Merkmal der glücklichen Paare aus meiner Studie ist, dass sie gelernt haben, realistische Erwartungen an ihren Partner und die Beziehung zu stellen. Es ist entscheidend, dass man unrealistische Erwartungen – also solche, die selten erfüllt werden und dann zu Frust, Ärger, Traurigkeit, Verletzungen und anderen negativen Gefühlen führen – in realistischere verwandelt, die auch erfüllt werden.Glauben Sie nicht länger an Mythen! 

Sich von allgemeinen Ansichten über Beziehungen freizumachen, ist nicht einfach. Manche davon sind seit unserer Kindheit in unseren Köpfen verankert (Spielfilme, Liebesromane, Auf und Ab in der Ehe Ihrer Eltern etc.). Machen Sie sich klar, welche Erwartungen Sie an Ihren Partner stellen und welche Ihr Partner an Sie stellt. Untersuchungen belegen, dass glücklichen Paaren vollkommen bewusst ist, was der Partner jeweils von der Beziehung erwartet.

Geheimnis 2: Bieten Sie Ihrem Partner Anreize und belohnen Sie ihn

Aus Untersuchungen geht hervor, dass alle Menschen in Beziehungen drei grundlegende Bedürfnisse haben:
1.) Das Bedürfnis nach einer Bestätigung des Selbstwertgefühls.
2.) Das Bedürfnis nach Intimität und Nähe. Und...
3.) das Bedürfnis nach Unterstützung. Das Beste daran ist, dass es sehr wenig bedarf, diese drei essenziellen Bedürfnisse zu befriedigen.
Tipp für mehr Selbstachtung: Sagen Sie Ihrer Frau, dass sie schön ist. Um die Selbstachtung Ihres Mannes zu erhöhen, sagen Sie ihm, dass er sexy ist. Eine Studie ergab, dass es Männern egal ist, wie sie aussehen, sie wollen begehrt werden! Der Schlüssel zum Demonstrieren von affektivem Rückhalt liegt darin, dass Sie die Welt mit den Augen Ihres Partners sehen. Wichtig ist, mit kleinen Gesten Aufmerksamkeit zu demonstrieren. Das reicht, um Ihrem Partner das Gefühl zu vermitteln, dass er geschätzt und geliebt wird.
Geheimnis 3. Halten Sie einen täglichen Gedankenaustausch ab!

Beachten Sie sie dabei die Zehn-Minuten-Regel, sprich: Praktizieren Sie bewusst täglich zehn Minuten lang Gedankenaustausch. Dabei sollten beide ihre jeweiligen Gedanken, Meinungen, Gefühle, Ziele und Wünsche äußern. Sprechen Sie nicht über die Arbeit, die Kinder oder den Haushalt! Sie sollen Ihren Partner durch dieses Gespräch viel besser kennenlernen und erfahren, welche Bedürfnisse und Einstellungen er hat. Seien Sie ein guter Zuhörer! Stellen Sie Augenkontakt her und unterbrechen Sie Ihren Partner nicht. Sprechen Sie auch über Ihre Altlasten und befreien Sie sich damit von Ballast. Betrachten Sie die Beziehung als einmotoriges Flugzeug, das durch das Leben fliegt. Wenn Sie viel schweres Gepäck mitnehmen, müssen Sie es beim Check-in-Schalter abgeben.


Geheimnis 4: Setzen Sie Veränderungen in die Tat um!

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