05. Jänner 2010 13:37
© Christopher Klettermayer
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Es soll die richtigen Proportionen hervorheben und Problemzonen kaschieren.
Es soll der Braut schmeicheln und sie zum Star machen. Genau
richtig wirkt ein Kleid dann, wenn es zur Körperform einer Frau passt.
Je nach Typ kommen dann enge Schnitte, ein schönes Dekolleté oder hohe
Nähte in Frage.
DIE A-FORM: Wer einen schmalen Oberkörper und ausgeprägte, weibliche
Hüften hat, ist der "A-Typ". Die Form wird auch als "Birnenform"
bezeichnet. Frauen mit dieser Figur schmeicheln Kleider in der A-Linie -
also Kleider, die oben eng geschnitten sind und einen leicht ausgestellten
Rock haben. Das ist die Form des klassischen Hochzeitskleids.
Einkaufsberaterin Simone Piskol aus Heidenau bei Dresden rät Kundinnen mit
dieser Figur auch zu Etui- und "Carmen"-Kleidern, welche die
Schulterpartie betonen.
DIE O-FORM: Sie wird auch als "Apfel-Form" bezeichnet.
Frauen mit dieser Figur haben viel Busen und Bauch und schöne, schlanke
Beine. Ihnen empfiehlt Gülfe Kumas, Inhaberin eines Brautmodengeschäfts: "Das
Dekolleté betonen, um so den Blick ins Gesicht zu lenken." Das
erreichen Frauen besonders gut mit einem Kleid im Empire-Stil. Bei diesen
Kleidern sitzt die Taille knapp unter der Brust, hebt diese hervor und
verdeckt so auch Fettpölsterchen am Bauch - dank eines weiten, fließenden
Rocks.
DIE V-FORM: Frauen mit V-Form haben eine eher sportliche Figur mit
viel Oberweite oder breiten Schultern sowie schmalen Hüften und wenig Po.
Kumas rät diesen Damen zu Kleidern, deren Rock ausgestellt ist, damit die
Figur auf diesem Weg ein Gleichgewicht erhält. Auch kurze Kleider, die die
Beine betonen, stehen Frauen mit dieser Figur.
DIE X-FORM: Weibliche Rundungen sind das Markenzeichen der
Frauen mit "Sanduhr"-Figur. Üppige Oberweite und ausgeprägte Hüfte
sowie eine schmale Taille sorgen dafür, dass diese Frauen auch Kleider in "Fishtail"-Linie
anziehen können. An diesen eng anliegenden Roben, die vom Knie an abwärts
breit werden, zeichnet sich aber jedes Pölsterchen ab. Der
Meerjungfrauen-Look ist also nur für Damen empfehlenswert, die sich in ihrer
Haut sehr wohl fühlen, rät Brautkleid-Designerin Fiona Bolat aus Köln. Auch
ein Kleid in der A-Linie betont die Vorzüge der "Sanduhr"-Frau
und lenkt den Blick auf Dekolleté und Taille.
DIE XXS-FORM: Kleine, zierliche Frauen verfügen meist über gute
Proportionen. Sie wünschen sich aber häufig, größer zu wirken. "Daher
sollte man darauf achten, dass das Kleid streckt", rät Kumas. Ein
Einteiler ist deswegen ein Muss. Auch lange, enge Kleider lassen die
XXS-Frau optisch größer erscheinen.
DIE XXL-FORM: Auch Damen ab Konfektionsgröße 44 finden im Brautmodengeschäft
ein passendes Kleid. Piskol empfiehlt etwas fülligeren Frauen ein Kleid
in A-Linie, das nicht mit zu vielen Rüschen oder Applikationen bestickt sein
sollte. Auch ein Kleid in Reinweiß steche zu sehr ins Auge. Um Pölsterchen
verschwinden zu lassen, seien Kleider in Cremeweiß oder Champagner optimal.
Weit ausgestellte Röcke und Jäckchen oder Boleros über dem Kleid kaschieren
ebenfalls.