21. Juli 2010 11:58
Nicht auf dem Trockenen sitzen!
Wasser, das wir trinken,
versorgt unsere Zellen mit Nährstoffen, Mineralien sowie Spurenelementen und
transportiert Abfallstoffe nach außen. Über die Haut aufgenommen, versorgt
es die Epidermis mit Feuchtigkeit, erfrischt und belebt. Bereits der
griechische Arzt und Philosoph Hippokrates rät in "Über den
Gebrauch der Flüssigkeiten" zu Thermalbädern und lobt deren
Heilkräfte.
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1) Wasser regt die Verdauung an Der Körper muss täglich
ca. vier bis sechs Liter Verdauungssäfte produzieren (z. B. Magensaft,
Bauchspeicheldrüsen- und Gallenflüssigkeit). Je mehr Wasser dem
Stoffwechsel zur Verfügung steht, desto effektiver können die Enzyme
die Nährstoffe abbauen. Trinken wir zuwenig, zieht der Körper das
benötigte Wasser anderswo ab. Hunger ist sehr oft falsch verstandener
Durst. Deshalb sollte man versuchen, bei einem Hungergefühl
zwischendurch, zuerst etwas zu trinken. Folge: Heißhunger auf
Nachschub lässt nach, weil der Körper alles hat, was er braucht.
2) Wasser steigert die Fettverbrennung Wissenschaftliche
Studien zeigen: Wenn genügend Wasser zugeführt wird, verbrennt der
Körper etwa 3 % mehr Kalorien. Schon allein genügendes Wassertrinken
vor und nach dem Essen begünstigt also das Abnehmen.
3) Wasser stoppt Müdigkeit und Hunger Wer
unruhig, gereizt oder müde ist, isst mehr. Jeder kennt dieses Problem,
und Wissenschaftler haben den Grund gefunden: Der Wassermangel macht
müde und hungrig. Hunger ist sehr oft falsch verstandener Durst.
Darum nehmen Menschen, die nachts arbeiten, zum Beispiel auch
schneller zu. Dann dringt dieses Wasser in die Zellen und
produziert, durch den besser funktionierenden Stoffwechsel umgehend
Energie – egal, ob Nährstoffe vorhanden sind oder nicht.
4) Kaffee, Tee und Alkohol bremsen den Fettabbau Diese
Getränke forcieren die Wasserausscheidung und führen so zu einer
Austrocknung des Körpers, wenn nicht gleichzeitig vermehrt wieder
Wasser zugeführt wird. Anstatt mit Kaffee, Tee oder Cola sollte man
den Durst nur mit frischem Leitungswasser löschen. Das Koffein
bzw. Teein regt die Nierenausscheidung so stark an, dass der Körper
viel mehr Wasser abgibt, als er ursprünglich aufgenommen hat. Auch bei
Alkoholzufuhr scheidet der Körper durch die Aktivierung des Hormons
Adiuretin sehr viel mehr Wasser aus. Dadurch werden die
Stoffwechselvorgänge deutlich gebremst. (Wenn man am Abend 2 Maß Bier
trinkt, muss man zusätzlich 2 Liter Wasser trinken um nicht zu
dehydrieren! Man merkt das spätestens am nächsten Tag beim Nachdurst.
Doch dann hat der Körper die Nacht über schon sehr gelitten. Am
Besten vor dem Schlafengehen viel Wasser trinken) Und das ist
wohlgemerkt nicht moralinsauer sondern Tatsache.
5) Über die passenden Mengen Wie viel man
trinken muss, richtet sich nach dem Gewicht. Bis 65 Kilo sollte man
mindestens zwei Liter Wasser am Tag trinken, mit mehr Gewicht 2,5 – 3
Liter. Mindestens 0,03 Liter pro kg Körpergewicht. Ob Leitungs-, oder
Mineralwasser mit oder ohne Kohlensäure, ist egal. Außerdem in Maßen
erlaubt: ungesüßten Kräutertee. Für jedes koffeinhaltige Getränk
(Kaffe, Cola, Schwarztee, Energie Drink etc.) muss man zur normalen
Trinkmenge noch einmal einen halben Liter Wasser oder mehr
dazurechnen.
Bei starker körperlicher Betätigung wird es noch mal entsprechend
mehr, pro halbe Stunde Aktivität sollte man einen halben bis ¾ Liter
dazurechnen. Man muss sich wirklich genügend Wasser bereitstellen und
damit auch kontrollieren, ob man genügend trinkt für den ganzen Tag.
Der Körper kann schon ausgetrocknet sein noch bevor der Mund trocken
ist. Das ist nach Dr. Batmanghelidj sogar die Regel.
Die meisten Menschen merken also im Grunde kaum, dass sie schon
ausgetrocknet sind, und dass der Körper schon nach Wasser schreit,
indem er verschiedene Krankheitssymptome produziert. Erste Warnzeichen
sind, noch vor Mundtrockenheit: Müdigkeit, Rückenschmerzen,
Verspannungen und auch Depressionen die dadurch stark gefördert
werden.
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Buchtipp: 'Wasser,
die gesunde Lösung' (15,50 Euro) und 'Sie
sind nicht krank, Sie sind durstig!' (15,50 Euro) von F. Batmanghelidj
Wasser ist nicht gleich Wasser
Es hat ganz unterschiedliche
Eigenschaften und eignet sich zum Trinken, für Bäderkuren oder zu
therapeutischen Zwecken. Je nach Quellart kann es sogar entzündungshemmend
sein und in der Therapie von Hautkrankheiten eingesetzt werden.
Quellwasser entstammt unterirdischen Wasserreservoirs und enthält -
im Gegensatz zu Mineralwasser - keinen bestimmten Mindestgehalt an
Mineralien. Wird es verkauft oder für die öffentliche Wasserversorgung
genutzt, muss das Quellwasser den gesetzlichen Zulassungskriterien
entsprechen.
Mineralwasser ist Quellwasser, das beim Durchfließen der
Gesteinsschichten Minerale aufnimmt. Anerkanntes natürliches Mineralwasser
weist einen Mindestgehalt von 1.000 mg an gelösten Mineralstoffen und
Spurenelementen pro Liter auf. Thermalwasser stammt ebenfalls aus tiefen,
vor Verunreinigung geschützten unterirdischen Schichten und muss aus einer
warmen Quelle, d.h. über 20° C, gewonnen werden. Rein und steril wird es
direkt am Quellort abgefüllt und für therapeutische Zwecke, z.B. in
Hautkliniken, genutzt. Um anerkannt zu werden, müssen gesundheitsfördernde,
präventive oder heilende Wirkungen wissenschaftlich nachgewiesen werden. Der
Unterschied zum normalen Quellwasser liegt in seinem Mineraliengehalt und
der Zusammensetzung der Mineralien wie Natrium, Kalium, Ammonium, Magnesium
oder Calcium. Aber auch Kieselsäure, Eisen, Jod und Fluorid können im
Thermalwasser die körpereigenen Kräfte aktivieren und Stoffwechsel- oder
Organfunktionen stärken.
Lesen Sie auf der nächsten Seite: Praktischer Helfer für viele Zwecke –
das Wasserspray
Praktischer Helfer für viele Zwecke – das Wasserspray
Wassersprays
beruhigen die Haut bei Spannungsgefühlen und wirken im Sommer erfrischend
und kühlend. Therapeutisch anerkanntes Thermalwasser kann zudem
Hautreizungen – z.B. durch Sonnenbrand – vermindern, die Widerstandskraft
der Haut gegenüber Mikroorganismen verbessern und die
Feuchtigkeitsversorgung in den oberen Hautschichten erhöhen. Ein
bakteriologisch reines Thermalwasserspray wirkt beruhigend, reizlindernd und
kann Entzündungen hemmen. Für unterwegs, vor allem auf Reisen, haben sich
die (Thermal-)Wasser-Sprays bewährt:
Tipps zur Verwendung von Wasser-Sprays:
- Zur Make-up-Fixierung
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Bei müden Beinen – einfach auf die Unterschenkel aufsprühen, auch über
Feinstrumpfhosen möglich
- Ein Wasser-Spray im Handgepäck schafft
Abhilfe gegen trockene Flugzeugluft
- Im Sommer superpraktisch: Das
Wasser-Spray im Kühlschrank deponieren für eine schnelle Erfrischung
zwischendurch