Schwester fällt Meghan in den Rücken

Royal Wedding

Schwester fällt Meghan in den Rücken

2.640. Das ist die Anzahl der auserwählten Gäste, die am 19. Mai beim royalen Event des Jahres, der Hochzeit von Prinz Harry  (33) und der „Suits“-Schauspielerin Meghan Markle (36) dabei sein dürfen. Wie der Kensington-Palast verlautbaren ließ, wurden 1.200 der Gäste von Vertretern des Königshauses ausgewählt, die restlichen Einladungen gingen an Menschen aus dem Volk und natürlich die persönlichen Gäste des Brautpaares. Im Gegensatz zur Hochzeit von Harrys großem Bruder William, der auf Platz zwei der britischen Thronfolge seinem Vater Prinz Charles (69) nachfolgen wird, sei bei Harry und Meghan entschieden worden, dass „keine offizielle Liste politischer Führungspersönlichkeiten – sowohl britischer als auch internationaler – erforderlich“ sei.  Nach der Geburt von William (35) und Kates (36) drittem Kind rutscht Harry noch weiter hinunter auf Platz sechs der Thronfolge. Weniger Chancen auf den Thron bedeutet somit weniger Druck, aber definitiv nicht weniger Medieninteresse. Denn auch die Liste der Hochzeitsgäste sorgte gleich für einen Eklat: Nicht eingeladen ist – neben Barack Obama (56) und seinem Nachfolger, US-Präsident Donald Trump (71),–  auch Meghans Halbschwester Samantha Grant (53). Was diese jedoch nicht davon abhält, dennoch von Kalifornien nach London zu reisen und die Hochzeit ihrer Halbschwester für einen britischen Fernsehsender live zu kommentieren.     

Mulmiges Gefühl
Dass Meghan alleine bei dem Gedanken an die möglichen Kommentare ein ungutes Gefühl überkommt, ist anhand der Familienverhältnisse nur verständlich. Obwohl sich die beiden seit drei Jahren nicht mehr persönlich gesehen haben, ist es Samantha, die regelmäßig die Medien über Meghans Leben, ihre Person und ihre Gedankenwelt aufklärt. Eine Entscheidung, die sie wahrscheinlich das Verhältnis zu ihrer Schwester gekostet hat.  


Gerüchteküche
„Meghan ist berechnend und will durch Harry den sozialen Aufstieg. Im Königshaus wird man erschüttert sein, wenn man draufkommt, was sie ihrer eigenen Familie angetan hat“, wetterte Samantha kurz nach Bekanntgabe der Verlobung über ihre kleine Schwester. Was sie damit meinte, hat sie bis heute nicht konkretisiert. Wohl meinte sie die finanzielle Not ihres Vaters. Samantha beschuldigte Meghan im Interview in der australischen TV-Sendung „A Current Affair“, ihn im Stich zu lassen. Thomas Markle (72) finanzierte als Lichtregisseur und Kameramann für die TV-Sendung „Eine schrecklich nette Familie“ Meghans Schauspiel-Ausbildung. 2016 jedoch musste er Insolvenz anmelden und Samantha sieht das so: „Ganz ehrlich: Das, was sie an einem Wochenende ausgibt, könnte Dad maßgeblich helfen, und das sollte eigentlich ihre Priorität sein.“ Es war auch nicht das erste und letzte Mal, dass die 18 Jahre ältere Schwester der jüngeren „Narzissmus“ unterstellt. Im Interview mit „Good Morning Britain“ gab sie sogar bekannt, gerade an einem Buch mit dem Titel „Das Tagebuch von Prinzessin Aufdringlich“ zu arbeiten, bei dem es sich um ein „herzliches, respektvolles Buch“ über „die wunderschönen Nuancen unseres Lebens und unseres Elternhauses“ mit Fokus auf die Beziehung ihrer beider Eltern handelt. Fraglich bleibt, ob Meghan dieses vor Erscheinen jemals redigieren darf. Samantha jedoch sieht an dem schlechten Verhältnis zu ihrer Schwester keine Eigenschuld: „Die Boulevardzeitungen haben eine Kluft zwischen uns geschlagen. Unsere Beziehung war immer wie ein Wirbelsturm und ich bin traurig, dass sie manchen Aussagen, die nicht von mir stammen, mehr Glauben schenkt“, versuchte Samantha erst vor Kurzem das Verhältnis zu ihrer Schwester wieder etwas zu kitten.

Mehr als Worte ...
Und was hat Meghan zu all dem zu sagen? Sie schweigt. Keine der  Aussagen ihrer Schwester hat sie bisher kommentiert. Nur so viel: Sowohl ihr Vater Thomas als auch ihre Mutter Doria Ragland  haben Harry bereits kennengelernt und stehen auch auf der Gästeliste – im Gegensatz zu Samantha, die mit ihrem Live-Auftritt im Fernsehen am schönsten Tag im Leben ihrer kleinen Schwester mit Sicherheit eine weitere Kerbe in ihrer Beziehung hinterlassen wird. 

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