Richtig Ordnung machen

Das Leben entrümpeln

Richtig Ordnung machen

Haben wir den Jahreswechsel einmal hinter uns, sehnen wir uns oft danach, Ordnung in unserem Leben zu schaffen, die Altlasten des vergangenen Jahres hinter uns zu lassen und mit neuer Motivation ins neue Jahr zu starten. Denn so wie immer gilt: Heuer wird alles (noch) besser! Damit die Hoffnung durch die dementsprechenden Taten in Erfüllung gehen und nicht wie die berühmt-berüchtigen Neujahrsvorsätze Mitte Jänner wieder passé sind, hat MADONNA für Sie zehn Tipps vorbereitet, mit denen so manchem Ärgernis im Alltag und so mancher emotionaler Katastrophe für 2018 gleich einmal der Riegel vorgeschoben wird.   

Aufräum-Bestseller
Sein Leben in den Griff bekommen zu wollen, geht meist mit einem Ordnungs-Prozess einher. Meisterin auf diesem Gebiet ist die Japanerin Marie Kondo, die mit ihrem Buch „Magic Cleaning“ förmlich „das Evangelium des Aufräumens“ auf den Markt gebracht hat.  Die Werke der Erfinderin der „KonMarie“-Methode wurden schon in mehr als 27 Sprachen übersetzt, denn eines ist überall gleich: Wer mit den gefalteten Socken anfängt, ist bald bei der erfolgreichen Sortierung von Job und Familie angelangt.   
 

1. Überblick über das neue Jahr schaffen

 
Wir sagen „Planung ist das halbe Leben!“ Auch, wenn man nicht alles planen kann, ist es sehr von Vorteil, sich einen Überblick über das kommende Jahr zu verschaffen: Geburtstage, Urlaube, Hochzeiten sind schon einmal Eckdaten für Freizeit- und Arbeitswelt, die entweder handschriftlich oder im digitalen Handy-Kalender ganz einfach geordnet werden können.
 

2. Der Liebe im leben mehr Platz einräumen

 
Time to ... say Goodbye? Alte Liebschaften fallen unter Altlasten, die man definitiv nicht ins neue Jahr mitnehmen sollte. Besser mit gutem Gewissen und frei wie ein Vogel die neuen Abenteuer auf sich zukommen lassen. Ist der Richtige schon da, versuchen Sie, ihm aktiv Zeit zu widmen, und Mama, Papa und Oma freuen sich ebenfalls über Liebe, wenn auch nur durchs Telefon.  
 

3. Gefühle spielen eine entscheidende Rolle
 

Ene mene miste. Gefühle spielen auch im Ordnungsprozess von Aufräumkönigin Marie Kondo eine entscheidende Rolle. Fassen Sie jeden Gegenstand an und fühlen Sie ihn. Macht er Sie glücklich, gibt er Ihnen ein gutes Gefühl, lieben Sie in gar, darf er bleiben. Ansonsten: Weg damit! 
 

4. Den Job für sich machbar machen
 

Verwaltungsorgan. Die „KonMarie“-Methode kann auch wunderbar auf die Karriere umgemünzt werden. Hat alles Ordnen, sei es mit Kollegen oder mit der Materie an sich, keinen Sinn mehr, dann fragen Sie Ihre Gefühle ab. Und laut Marie Kondo soll das Aufräumen rasch passieren. Nachdenken ja, aber nicht zögern – sondern tun!  

 

5. Frühjahrsputz für die eigene Seele 
 

Räumungsabverkauf. Wie in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) auch ist der Kondo-Ansatz sowohl ein ganzheitlicher als auch ein strammer. Kondo sagt: Zwei Drittel eines Haushaltes oder eines Arbeitsplatzes können entsorgt werden. Behalten wird nur, was ein positives Lebensgefühl erzeugt.  
 

6. Perspektivenwechsel zu Hause manifestieren 
 

Aufräum-Inception. Neben der oft sehr emotionalen Komponente eines sogenannten „Clear-Outs“ ist eine neue Herangehensweise oft der Schlüssel zum Erfolg. Räumen Sie nicht das Bad oder die Küche auf, sondern arbeiten Sie in Kategorien und noch dazu einem bestimmten Tempo. Nehmen Sie sich eine halbe Stunde Zeit für „Socken“ und das Problem hat sich erledigt. 
 

7. Weg vom Grübeln, hin zur aktiven Umsetzung
 

Sich kontinuierlich Trennen. Außer den Kategorien empfiehlt die Organisationsberaterin auch eine Reihenfolge: Kleidung, Bücher, Papier, Kleinkram, Erinnerungsstücke. Die steigende Emotionalität lässt zu Beginn des Prozesses mit der Kleidung ein „Trennungs-Training“ zu.  
 

8. An den kleinen Dingen festhalten
 

Altar schaffen. Ja, Erinnerungsstücke dürfen bleiben, der „Altar“, der für sie geschaffen wird, darf jedoch nicht größer werden und es muss sich dabei um einen fix definierten Ort handeln, wie eine Schublade, die wirklich nur Besonderes enthält.  
 

9. Ordnung hat  keine Saison

 
Immer Sommer. Gerade, was Kleidung betrifft, verabschieden Sie sich vom Saison-Gedanken! Was Ihnen keine Freude bedeutet, muss nicht bis zum Winter in fünf 
Jahren unnötig Platz wegnehmen. 

 

10. Qualität gewinnt immer vor Quantität

 

Neuer Mensch. Beherzigen Sie diese Tipps, kommen bestimmte Dinge gar nicht mehr nach Hause. Im Gegenzug können Sie zu wichtigen Dingen bewusster „Ja“ sagen und sie genießen. Werden Sie vom Chaoten zum Minimalisten und schaffen Sie nicht nur Ordnung, sondern gewinnen Sie Platz und Freiraum für Neues – das ganze Jahr. 
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