Hype um Models mit Dehnungsstreifen

Onlineshop Asos verzichtet auf Retusche

Hype um Models mit Dehnungsstreifen

Cellulite, Speckröllchen oder Narben: Was man früher mühsam kaschiert hat, wird nun ganz offen präsentiert. Auf sozialen Netzwerken zeigen sich User - sowohl prominente als auch "Normalsterbliche" - von ihrer natürlichen Seite, um den medialen Bild von surreal perfekten Körpern entgegenzuwirken. "Body Positivity" lautet das Schlagwort einer Bewegung, die Körpervielfalt feiert und scheinbare "Makel" als normal neubewerten will. 

Verzicht auf Retusche

Diese gesellschaftliche Strömung dürfte Thema in der Marketingabteilung des britischen Online-Versandhauses ASOS sein: Neuerdings werden dort die Models nicht mehr retuschiert. Bikinis und Unterwäsche werden nun mit Dehnungsstreifen beworben – und das kommt bei den Kunden gut an. Schließlich hinterlassen Pubertät, Schwangerschaft oder Gewichtszunahme bei ca. 80 % aller Frauen die Risse in der Haut. Schämen sollte sich dafür also niemand!   

Mitte der Woche tauchten auf Twitter mehrfach Meldungen von Usern auf, die im Online-Shop auf Werbebilder mit Dehnungsstreifen stießen. Statt eines Shitstorms ergießt sich seitdem ein regelrechter "Candystorm" auf Asos: "Es beeindruckt mich, dass Asos die Dehnungsstreifen an Models nicht retuschiert. Sie sieht toll aus" - schrieb eine Userin auf Twitter. Einziger Kritikpunkt: Die Models entsprechen - mit oder ohne Makel - nicht dem Bild der Durchschnittskundin. Hinsichtlich der Köpermaße wird der Ruf nach mehr Vielfalt immer lauter. 

 

Andere schlossen sich dem Lobgesang an

 
 
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