01. März 2010 12:17
Was Hände und Füsse über ihre Persönlichkeit verraten
"Warum“,
fragt sich der bekannte Arzt, Bestsellerautor und Psychotherapeut Ruediger
Dahlke, „treiben Menschen so viel Aufwand mit Kosmetik, Frisuren oder gar
plastischer Chirurgie?“ Die Antwort auf seine Frage gibt er sich in seinem
brandneuen Ratgeber Die Spuren der Seele. Was Hand und Fuß über uns verraten
(erschienen bei Gräfe und Unzer) gleich selbst: „ Dahinter steht immer der
Wunsch, sich nicht so zu zeigen, wie man wirklich ist. Wir neigen zum
Verbergen – und sei es nur von aschfahler Haut oder ergrautem Haar.“
Spiegel der Seele
Dabei lassen körperliche Merkmale wertvolle
Rückschlüsse auf die Persönlichkeit eines Menschen zu. In seinem jüngsten
Werk analysiert Dahlke, der als Vordenker der Psychosomatik gilt und seine
Theorien der ganzheitlichen Krankheitsdeutung in Bestsellern wie Krankheit
als Sprache der Seele (erschienen 1997 im Goldmann Verlag) niederschrieb,
gemeinsam mit der Iridologin Rita Fasel die Zusammenhänge zwischen Händen,
Füßen und den Charaktereigenschaften eines Menschen.
„Die Hände zeigen deutlich, wie wir das Leben anpacken und in den Griff
bekommen“, erklärt Mediziner Dahlke.
Bild: (c) Hersteller
Erdhand Typisch: Quadratische
Handfläche und kurze Finger
Lufthand Kennzeichen: Handfläche
quadratisch, lange Finger
Feuerhand Kennzeichen: Handfläche
lang; Finger sind kurz
Wasserhand Typisch: Lange Handfläche und
lange Finger
So etwa lassen sich anhand der vier klassischen Elemente – Erde,
Luft, Feuer und Wasser – auch vier Handtypen mit
entsprechenden Persönlichkeitsmerkmalen unterscheiden:
Die vier Handtypen
|
1. Die Erdhand An einer quadratischen Hand mit kurzen
Fingern lassen sich erdige, praktisch veranlagte Menschen erkennen.
Sie nehmen Dinge in die Hand und machen etwas daraus. Diese Handform
ist typisch für eher wortkarge, nüchterne Menschen, die aufgrund ihres
loyalen Wesens meist sehr beliebt sind. Im Alter müssen diese
Menschen meist erst lernen, die Hände in den Schoß zu legen und Ruhe
zu geben.
2. Die Lufthand Die quadratische Handfläche mit den langen
Fingern ist typisch für Menschen, die ihre Gedanken gerne mit Gesten
unterstreichen. Lufthände sind ständig in Bewegung. Diesen Menschen
fehlt es oft an Erdung: Sie müssen darauf achten, es nicht bei
Luftschlössern zu belassen, sondern ab und zu auch Nägel mit Köpfen
machen. Menschen mit Lufthänden haben oft Erfolg bei Geldanlagen und
arbeiten mit Gewinn im Medien- und Politikbereich sowie im Handel.
Unter nervlichen Anspannungen kommt es bei ihnen leicht zu
Atemwegserkrankungen.
3. Die Wasserhand Sie ist mit dem länglichen Handteller
und den langen Fingern dem weiblichen Element Wasser zugeordnet: Die
betreffenden Menschen sind ihren Gefühlen schnell ausgeliefert. Sie
sollten darauf achten, „im Fluss“ zu bleiben. Die Wasserhand verfügt
über Feinfühligkeit und Mitgefühl. Oft gehört sie zu Künstlern,
Dichtern oder Musikern. Sie können aber auch in Pflegeberufen, als
Designer oder Schriftsteller ihren Weg machen. Da sie leicht
verletzbar und kaum stressresistent sind, bevorzugen sie ein langsames
Lebenstempo und verabscheuen Leistungsdruck. Das Bankonto zu füllen
ist ihnen nicht so wichtig. Aufgrund ihrer Kreativität häuft sich
dennoch manchmal Reichtum an – ohne dass sie danach bewusst gestrebt
hätten.
4. Die Feuerhand Im Vergleich zu den langen Handflächen
sind die Finger hier relativ kurz und oft unruhig (wie züngelnde
Flammen): Diese Menschen packen begeistert zu und neigen zum
Organisieren – aber auch zum Manipulieren. Sie haben eine hohe
Vitalität und suchen mit Feuereifer das Abenteuer. Stress verarbeiten
sie gut. Sie haben meist eine gute Intuition, neigen zum Spekulieren
und ziehen das Glück an. Gefahr: Zu viel Hast und Hektik; drohender
Zusammenbruch wegen Überforderung. Erhöhtes Verletzungs- und
Unfallrisiko!
|

Neu!
Ruediger Dahlke und Rita Fasel: Die Spuren der Seele. Was Hand und Fuß über
uns verraten. GU Verlag um 19,90 Euro. (www.dahlke.at
)
Hier
geht's zur Bestellung!
Auf der nächsten Seite geht es weiter:
- Fuß-Symbolik: Was
verraten unsere Zehen?
- Die Sprache der Füße
Nagelschmuck
Auch anhand der Fingernägel will Psychotherapeut
Dahlke Hinweise auf den Charakter sehen: „Silikonverstärkte Nägel erzählen
von Frauen, die sich mehr krallen wollen, als sie bisher haben.“ Wer sich
die Nägel rot lackiert, zieht Aufmerksamkeit auf sich und wirkt verlockend.
Perlmuttfarbene Nägel verraten dezente Zurückhaltung und symbolisieren etwas
Kostbares. Schwarze Nägel wollen nicht locken, sondern abschrecken.
Sprache der Füße
Die Füße spiegeln laut Dahlke das
Verständnis von uns selbst wider: „Das Fußgewölbe gibt uns Standfestigkeit
und die Zehen geben uns Halt. Beider Themen sind Verwurzelung und
Fortschritt.“ So hat jemand, der mit beiden Beinen im Leben steht, ein
gesundes Selbstwertgefühl und Stehvermögen. Wer betont breitbeinig steht,
wirkt großspurig. Besitzer großer Füße sollten auf großem Fuß leben, sind
aber oft zu schüchtern dazu. Umgekehrt übernehmen die Besitzer schmaler,
enger Füße gerne das Kommando. Was der Pflegezustand der Füße über den
Charakter aussagt, sehen Sie im Kasten rechts. Und die Symbolik der
einzelnen Zehen finden Sie in der Abbildung oben. „Es ist in jedem Fall
lohnend, den Füßen mehr Zuwendung zu schenken“, so Experte Dahlke. Erster
Schritt: Möglichst oft die Schuhe ausziehen, barfuß gehen und die Füße
atmen, spüren und aufleben lassen.
Fuß-Symbolik: Was verraten unsere Zehen?
|
Bild: (c) Getty Images
1. Ur-Vertrauen Zeigt die Fähigkeit, sich gehenzulassen
und Verwurzelung.
2. Liebes-Zehe Steht für Fähigkeit zur Liebe.
3. Kreativität Steht auch für Tatendrang und Energie.
4. Gefühle Emotionen und Gedanken stehen hier im
Mittelpunkt.
5. Kummerzehe Zeigt ertragenes Leid und Kummer an.
6. Freudenzehe Zeigt, ob wir Freude zulassen und genießen
können.
7. Sehnsuchts-Zehe Verkörpert Verlangen, Wünsche,
Hoffnungen und Aussichten.
8. Aggressions-Zehe Zeigt, wie offensiv wir durchs Leben
gehen.
9. Zuneigungs-Zehe Ausdruck von Sinnlichkeit und
Selbstliebe.
10. Angst-Zehe Zeigt den Umgang mit Ängsten. Steht aber
auch für Respekt.
|
Die Sprache der Füße
- Risse
Risse zwischen den Zehen lassen spüren, wo die
Verbindung zwischen Themen, die die jeweiligen Zehen
repräsentieren schmerzhaft ist.
- Hornhaut
Mit übermäßiger Hornhautbildung müssen sich
die Füße gegen die Widrigkeiten des Lebens panzern.
- Hühneraugen
Die verdickten Stellen zeigen, wo
Betroffene unter Druck stehen oder in welchen Regionen sie
begonnen haben, sich abzupanzern. Wer nicht auf seine Wurzeln
schaut, dessen Füße entwickeln selbst Augen: Diese „Hühneraugen“
können zwar nicht sehen, aber fühlen und spüren lassen.
- Blasen
Können anzeigen, wo einen der Schuh drückt
(konkret und im übertragenen Sinn). Blasen entstehen an
Stellen, wo die eigene Grenze und Abgrenzung gegenüber äußeren
Attacken zu schwach war. Wer oft unter Blasen leidet, will sanfter
angefasst werden.
- Leberflecke und Muttermale
auf bestimmten Zehen machen
die dem jeweiligen Thema entsprechende Aufgabe deutlich. An der
linken kleinen Angstzehe könnten sie dazu auffordern, sich mit
den eigenen Ängsten mehr auseinanderzusetzen.
- Fuß- und Nagelpilze
Sie gelten als Zeichen der
Vernachlässigung und deuten an, wie wenig lebendig die jeweils
betroffenen Stellen sind: Pilze besiedeln nur unvitale Bereiche
des Körperlandes. An welchem Nagel oder Zeh tritt der Pilz auf?
Welcher Aspekt des Lebens ist folglich vom Absterben bedroht?
Ist beispielsweise der rechte große Zeh (Freudenzeh) von
Nagelpilz befallen, deutet das an, wie sehr sein Besitzer an
Lebensfreude verloren hat.
|
Neu! Ruediger Dahlke und Rita Fasel: Die Spuren der Seele. Was Hand und
Fuß über uns verraten. GU Verlag um 19,90 Euro. (www.dahlke.at
)
Hier
geht's zur Bestellung!