Das passierte als eine Frau mit ihrem Kollegen die E-Mail-Signatur tauscht

Unfassbar

Das passierte als eine Frau mit ihrem Kollegen die E-Mail-Signatur tauscht

Zwei Mitarbeiter einer Arbeitsvermittlungsagentur in den USA haben kürzlich ein Experiment gestartet, welches zu einem schockierenden Ergebnis kam. Als Nicole Piere sich als Martin R. Schneider und er sich als seine Kollegin im E-Mail-Verkehr mit Kunden ausgibt, erleben beide etwas womit sie nie gerechnet hätten.

Harte Realität

Die Idee zu dem Experiment kam Martin, als er versehentlich eine E-Mail im Sammel-Account mit der Signatur von Nicole verschickt. Denn was dann vom Kunden zurückkommt, ist alles andere als höflich. Martin schreibt in seinen Tweets, dass der Kunde nicht nur herablassend war, sondern auch vollkommen seine Fragen ignorierte. Ein Umstand, den Martin so nicht kannte und realisierte, dass er eigentlich zu Nicole unhöflich war und nicht zu ihm. Als er dem Kunden dann sagte, dass er eigentlich Martin ist und Nicoles Projekt übernommen hätte, ändert sich die Grundhaltung des Kunden völlig, obwohl Martin genau im selben Ton schrieb wie vorher.


Das veranlasste die beiden Kollegen dazu ein Experiment zu wagen. Sie entscheiden sich dafür zwei Wochen lang die E-Mails jeweils im Namen des anderen zu unterzeichnen, um zu sehen was passiert. Das Ergebnis ist gleichzeitig unfassbar und enttäuschend. Während Nicole die produktivsten Wochen ihrer Karriere erlebt und ihre Kunden nicht mehr davon überzeugen muss sie zu respektieren, macht Martin völlig gegensätzliche Erfahrungen. Der 28-Jährige berichtet auf Twitter, dass er durch die Hölle gegangen ist: „Alles was ich tat ist hinterfragt worden. Klienten die normalerweise nett waren, waren auf einmal herablassend. Einer fragte sogar, ob ich Single wäre. Es war einfach furchtbar.“


Das ungewöhnliche Experiment zeigt auf, wie sehr das weibliche Geschlecht auch heute noch einen Nachteil im Büroalltag mit sich bringt. Denn obwohl Nicole, laut Martins Aussagen, genauso schnell und gut arbeitet wie er, wird sie anders behandelt, wie im nach den zwei Wochen bewusst wird. Nachdem Martin seine Erfahrungen auf Twitter teilt, melden sich zahlreiche Frauen, die selbst Ähnliches erlebt oder beobachtet haben. Da kann man nur froh sein, dass es Menschen wie Martin gibt, die Aufmerksamkeit auf ein Problem lenken, mit dem fast jede Frau zu kämpfen hat.

Mit diesen Tipps setzten Sie sich im Job besser durch:

Frauenpower im Job 1/5
1. Erkennen Sie sich selbst

Was will ich erreichen? Diese Fragen sollten Sie sich unbedingt stellen. Frauen, die wissen wofür sie Karriere machen, können ihre Energie ordnen, gekonnt einsetzen, erweitern oder umschichten. Niemand weiß besser als Sie was Sie können und was Sie benötigen.
2. Positiv denken

Vergeuden Sie keine Energie mit Gedanken, die sie runterziehen oder Ihr Können mindern. Bündeln Sie ihre Kräfte lieber in Ideen, die Sie weiterführen und stärken. Sie sind die Managerin Ihrer Impulse!
3. Sich selbst vermarkten

Selbst-PR hat nichts mit Narzissmus zu tun. Sie ist lediglich eine gelungene, stimmige Darstellung Ihrer Persönlichkeit, Ihres Könnens und Ihrer Erfahrungen, die Sie natürlich auch halten müssen. Es liegt an Ihnen zu zeigen, was Sie mit Ihren Fähigkeiten umsetzen können.
4. Gehaltsverhandlung

Die Devise lautet: „Was nichts kostet, ist nichts wert“ – ganz einfach. Solange Sie nicht ihren Wert erkennen und ein dementsprechendes Gehalt einfordern, bekommen Sie auch nur das Minimum. Denn, dass Ihr Vorgesetzter auf Sie zukommt und Sie mit einer Gehaltserhöhung überrascht, ist unwahrscheinlich.
5. Körpersprache beachten

Mit ausweichenden Blicken, hängenden Schultern und einem laschen Händedruck hinterlassen Sie keinen großen Eindruck. Auch wenn Sie verunsichert sind, sollten Sie das nicht zeigen. Am besten ist es, in jeder Situation Haltung zu bewahren und dem Gegenüber keine Schwäche zu signalisieren.

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