30. März 2010 13:47
Kampf der Müdigkeit
Alle Jahre wieder überkommt uns Ende
März das „große Gähnen“: Die Umstellung von der Winter- auf die Sommerzeit
lässt nur die Glücklichen, die sich jetzt gerade im Osterurlaub befinden,
kalt. Alle anderen schleichen seit zwei Tagen todmüde in die Arbeit.
Wie wir jetzt unsere aus dem Tritt gekommene innere Uhr positiv beeinflussen
können und was wir gegen diese bleierne Müdigkeit tun können, erklärt
Hormonpapst Prof. Dr. Johannes Huber...
- 1. Vitamin-D-Haushalt ankurbeln
Sonne tanken. Während
der Wintermonate hat sich unser Vitamin-D-Haushalt (der auch die Libido ankurbelt!)
erschöpft. Das macht müde. Jetzt sollte man die Haut mit Maß
und Ziel der Sonne aussetzen, damit wird die Vitamin-D-Bildung angeregt.
Wer partout nicht in die Sonne möchte, darf auch Lebertran
schlucken.
- 2. Schlaf vor Mitternacht auskosten
Tiefer Schlaf. Immer
daran denken: Der Schlaf vor Mitternacht ist Goldes wert! Nur wer
rechtzeitig ins Bett kommt, fühlt sich in der Früh perfekt
erholt.
- 3. Setzen Sie auf Entspannung
Meditation macht munter. Alle Übungen
der Entspannung sind gut gegen das Dauergähnen. Versuchen Sie es
einmal mit Yoga und Meditation. Nach dem Training fühlen Sie sich
nicht nur entspannt und voll neuer Energie, die Endstücke der
Chromosomen werden ebenfalls verlängert, was sich auf die
Zellneubildung positiv auswirkt. Meditation ist also ein wahrer
Jungbrunnen.
- 4. Verzichten Sie aufs Dinner
Abendessen streichen. Abends
sollten Sie jetzt weniger oder gleich gar nichts essen. Dadurch schläft
man tiefer und fühlt sich morgens ausgeruhter.
- 5. Essen Sie das richtige Essen
Fit-Nahrung. Setzen Sie jetzt
auf cholinreiche Nahrung: Ab und zu ein weiches Ei, Weizenkeimlinge,
Bananen wegen ihres hohen Kaliumgehaltes. Super-Fitmacher sind auch Nüsse.
Sie sind wichtig für die Serotoninproduktion (Glückshormon).
Setzen Sie weiters auf ungesättigte Fettsäuren (Fisch!) und
reduzieren Sie Kohlehydrate mit hohem Glykose-Index.
- 6. Halten Sie doch eine Siesta!
Power Napping. Eine kurze
Siesta von 10 bis 15 Minuten macht nicht nur munterer, sondern ist auch
ein wahrer Jungbrunnen.
- 7. Reduzieren Sie die Genussgifte
Kaffee & Alkohol in Maßen.
Wer jetzt viele Tassen Kaffee trinkt, tut seinem Körper in Wahrheit
nichts Gutes. Im Gegenteil: Man fühlt sich untertags zwar wacher,
hat nachts allerdings mit Schlafstörungen zu kämpfen und in
der Früh macht sich Erschöpfung breit. Nichts einzuwenden gibt
es allerdings gegen die Tasse Kaffee am Morgen. Dasselbe gilt übrigens
auch für Alkohol. Ein Achtel Rotwein am Abend ist okay, übermäßiger
Alkoholgenuss führt hingegen zu oberflächlichem Schlaf. Was bleierne
Müdigkeit zur Folge hat.
- 8. Weg mit dem Winterspeck
Nicht aufessen. Halten Sie sich
jetzt beim Essen zurück und versuchen Sie, Ihren Winterspeck zu
reduzieren. Wer davon zu viel angesetzt hat, wird müde. Streichen
Sie eine ganze Mahlzeit, versuchen Sie es mit FDH (Friss die Hälfte).
Und hören Sie dann mit dem Essen auf, wenn es am besten schmeckt,
nicht wenn der Teller leer ist.
- 9. Gehen Sie in der Natur spazieren!
Walking. Bewegen Sie
sich viel an der frischen Luft, gehen Sie spazieren. Bei gleichmäßiger
Bewegung in der Natur kommen Ihnen auch gute Gedanken.
- 10. Muntermacher aus der Natur
Vitamine pflücken. Setzen Sie
jetzt auf frische Kräuter und Gewürze. Die Wachmacher aus der Natur
bringen Sie jetzt wieder auf Trab. Pflücken Sie jetzt beispielsweise
Bärlauch, der allerorts zu sprießen beginnt. Der hohe Vitamin-C-Gehalt
belebt.
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So essen Sie sich munter
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Ruckzuck munter durch richtige Ernährung. Diese Nahrungsmittel helfen
...
Wachmacher Es gibt Sie, die Nahrungsmittel, die uns
umgehend aktivieren und unseren Energiehaushalt auf Vordermann
bringen. So essen Sie sich jetzt fit und munter...
Bananen Kalium-Bomben. Die gelbe Frucht gibt dank ihrem
hohen Kalium-, Magnesium- und Folsäure-Gehalt ganz schnell Power für
Körper und Geist.
Nüsse Happy Food. Nüsse enthalten viel Magnesium und
aktivieren die Serotoninproduktion (Glückshormon). Wir fühlen uns
gleich glücklich und ausgeglichen.
Rindfleisch Stärkt Immunsystem. Rindfleisch (mageres!)
enthält viel Eisen, das den Sauerstofftransport im Blut ankurbelt. Das
Immunsystem wird gestärkt.
Bärlauch Fitmacher aus der Natur. Wer jetzt im Wald
Bärlauch pflückt, profitiert gleich doppelt: Erstens durch Bewegung
in der erwachenden Natur, zweitens durch das belebende Vitamin C und
Eisen, das Bärlauch zuhauf enthält.
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