So erhöht Zahnarzt Ihr Krebsrisiko

Gefahr beim Arzt

So erhöht Zahnarzt Ihr Krebsrisiko

Regelmäßige Röntgenaufnahmen beim Zahnarzt können einer Studie zufolge die Gefahr von Hirntumoren erhöhen. Für die Studie, die die von der US-Krebsgesellschaft herausgegebene Zeitschrift "Cancer" am Dienstag veröffentlichte, wurden die Daten von fast 1.500 Meningiom-Patienten im Alter von 20 bis 79 Jahren ausgewertet. Demnach liegt bei Patienten, denen mindestens einmal jährlich die Zähne geröntgt wurden, die Wahrscheinlichkeit für einen solchen Hirntumor um 1,4 Mal bis dreimal höher als bei Vergleichspersonen ohne regelmäßige Röntgenaufnahmen.

Tipps von Univ.-Prof. Dr. Paul Sevelda, wie Sie Krebs-Risiko verringern: 1/7
1. Bewegen Sie sich
„Täglich mindestens 30 Minuten oder 3 mal pro Woche eine Stunde lang. Wandern, golfen, radeln, walken oder bergauf spazieren.“
2. Schutzimpfungen
„Durch HPV-Impfung lassen sich 80–90 Prozent der Gebärmutterkrebserkrankungen vermeiden.“
3. Vermeiden Sie Nikotin
„Rauchen Sie weder aktiv noch passiv. 80.000 Menschen sterben jährlich in den EU-Ländern durch Passivrauch.“
4. Vermeiden Sie Übergewicht „Essen Sie zwei- bis dreimal am Tag ohne Zwischenmahlzeiten wie Chips und dergleichen. Mit vernünftiger Ernährung verringern Sie Ihr Krebsrisiko.“
5. Regelmäßige Früherkennungsuntersuchungen „Früherkennungsuntersuchungen sollten zu empfohlenen Zeiten durchgeführt werden.“ Männer ab dem 45. Lebensjahr einmal jährlich zum Urologen, Frauen ab dem 40. Lebensjahr in zweijährigen Abständen zur Mammografie.“
6. Keine direkte Sonne „Vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung ohne Hautschutz. Auch im Winter.“
7. Die Pille „Wer die Pille für zumindest 
1 Jahr genommen hat, 
halbiert sein Eierstockkrebsrisiko.“


Studienleiterin Elizabeth Claus von der Universität Yale zufolge ist die höhere Tumorgefahr je nach Art der Röntgenaufnahmen und dem Alter der Betroffenen unterschiedlich. Insgesamt werde durch die Studie aber unterstrichen, dass mit Röntgenaufnahmen auch beim Zahnarzt verantwortlich umgegangen werden müsse. Laut den Richtlinien der US-Zahngesellschaft soll bei Kindern mindestens einmal alle zwei Jahre eine Röntgenaufnahme von den Zähnen gemacht werden, bei Erwachsenen alle zwei oder drei Jahre.

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