So gefährlich ist Yoga wirklich

Aufregung nach US Angst-Artikel

So gefährlich ist Yoga wirklich

20 Millionen Yogis verwirrte New York-Times Redakteur William Broad in seinem Artikel "How can Yoga wreck ur body" als er von Rückenschmerzen, gebrochenen Rippen, kaputten Hüftgelenken bis hin zu schweren neurologischen Schädigungen berichtete. Yoga, die sanfte Art der Körperentspannung oder ist es doch nur gelenkszerstörendes Training?

Selbst in Wien schießen derzeit die Yoga-Kurse wie Schwammerl nach dem Regen aus dem Boden. Seit sechseinhalb Jahren betreibt Katharina Wogrolly ihr Bikram Yoga College in Wien. Mit oe24 hat sie über ihr Steckenpferd Bikram Yoga - Yoga bei 40 Grad - gesprochen. Seit der Eröffnung gab es in ihren Klassen keine Verletzungen. "Wer sich weh tut, ist zu viel mit dem Ego dabei," weiß sie. Yoga ist ein Prozess, wer weiter und tiefer geht, ändert sich nicht nur körperlich, auch der Geist und die Einstellung zum Selbstwertgefühl wandeln sich. Tiefer gehen und sich mehr dehnen und verbiegen geht also immer, wer aber nicht bereit ist, wird sich verletzen.

Diashow Yoga gegen Stress

Antimeteorismushaltung

Im Sitz stellen Sie beide Beine auf und
platzieren die Fersen so nah wie möglich ans Gesäß. Umklammern Sie die Beine. Umfassen Sie
dabei Ihre Ellbogen und ziehen Sie die Beine eng zum Oberkörper hin. Hilft gegen Blähungen und Verstopfungen.

Krokodilhaltung

Sie legen sich ganz ausgestreckt auf den Bauch und öffnen die Beine so weit, dass die Fersen je
weils in einer Geraden zu den Schultern liegen. Verschränken Sie die Unterarme in Kopfhöhe und legen Sie die Stirn auf dem oberen Handrücken ab.

Edle Haltung

Ziehen Sie die Fersen möglichst nahe an den Körper und senken Sie die Knie seitwärts so weit Sie können. Dann lassen Sie die Fußsohlen gegeneinander ruhen. Die Arme werden auf den
Knien abgelegt und der Rücken bleibt gerade.

Donnerkeilhaltung

Sie sitzen mit geschlossenen Knien auf Ihren Fersen und lassen Kopf, Hals und Wirbelsäule in einer senkrechten Linie verharren. Die Arme legen Sie lang gestreckt in einer Linie auf Ihre Knie, wobei die Handinnenflächen nach oben zeigen.

Stärkungshaltung

Setzen Sie sich mit aufgestellten Beinen hin und
legen Sie den linken Fuß unter das rechte Bein, so dass die linke Ferse an Ihrer rechten Hüfte anliegt. Und umgekehrt. Halten Sie beide Füße
umfasst und die Wirbelsäule lang gestreckt.

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Fahrschüler finden sich auch nicht von der ersten Stunde an mit 130 Sachen auf der Autobahn - genauso verhält es sich mit Yoga - "Gewisse Übungen würde ich selbst nicht machen, weil ich weiß dass ich noch nicht so weit bin“, erzählt Wogrolly. Sie rät für den Einstieg zu Bikram Yoga oder Sivananda Yoga - Das sind beides sehr sanfte Stile, für untrainierte Menschen.

Keine Verletzung durch Wärme
Der Vorteil von Bikram Yoga: Durch die umgebende Wärme werden alle Gelenke und Muskeln erwärmt - die Verletzungsgefahr sinkt so gegen Null, wenn bei  der Abfolge aus 26 Übungen  bei schweißtreibenden 40 Grad trainiert wird.

Dem Lehrer vertrauen
"Achten Sie darauf bei wem Sie Yoga machen und welche Ausbildung Ihre Lehrer haben“, rät Wogrolly. Schüler, die offene Wunden haben oder akut an Herz-Kreislauf-Probleme leiden, lehnt sie ab.

Diashow Yoga Fashion

Yoga Mode von Sarah Bustani

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