24. September 2012 12:51
Jeder Zahn besteht aus Krone, Zahnhals und Zahnwurzel. Die Zahnkrone ist der Teil des Zahns, der aus dem Zahnfleisch ragt - Er wird von Zahnschmelz überzogen und von diesem vor Zucker- und Säureangriffen geschützt. Säurehaltige Getränke, wie frischer Orangensaft, Energy-Drinks und Limos sind der größte Feind des empfindlichen Zahnschmelzes.
Neben der selbstverständlichen Mundhygiene, die zwei Mal täglich stattfinden sollte, gibt es noch andere Möglichkeiten um den Zähnen etwas Gutes zu tun.
Schnelle Hilfe für die Zähne:
1/7
Käse
Rasche Hilfe für Zwischendurch: Das Fett von Käse legt sich wie eine Schutzschicht um den Zahn, umschließt unliebsame Zuckerkristalle und das Kalzium im Käse macht den Zahn widerstandsfähiger.
Schwarzer Tee und Grüner Tee
Beide Heiß-Getränke bremsen das Wachstum schädlicher Bakterien (Karies), aber nur wenn Sie dem Tee keinen Zucker beisetzen! Schwarzer Tee soll für die Zähne noch gesunder sein als Grüner Tee.
Richtiges Kauen
Vollkornbrot, Rohkost, Obst müssen kräftig gekaut werden – dadurch wird der Speichelfluss im Mund angeregt, der dabei hilft die Zähne zu reinigen.
Gute Kalziumlieferanten
Milch, Milchprodukte, grünes Gemüse und Mandeln sind kalziumhaltig und wirken der Demineralisation – wichtige Mineralien werden aus den Zähnen gelöst - des Zahns entgegen.
Remineralisation durch Fluorid
Via fluroidhaltiger Zahnpasta, Mundwasser und Nahrungsmittel lassen sich Mineralien in den Zahnschmelz wiedereinlagern. Aber Vorsicht: Eine Überversorgung von Fluorid gilt als krebsauslösend.
Gewürznelken gegen Schmerzen
Eine desinfizierende und schmerzlindernde Wirkung hat das Kauen von Gewürznelken.
Ölziehen
15 Minuten lang wird ein Esslöffel kaltgepresstes Pflanzenöl in den Mund genommen und durch die Zähne hin- und hergezogen. Danach wird das Öl ausgespuckt und der Mund mit Wasser ausgespült. Aus dem anfangs gelben, zähen Öl wir bei richtiger Anwendung eine weißliche und leichtflüssige Substanz. Gut gegen Zahnschmerzen und Zahnstein. Netter Nebeneffekt: Immunabwehr soll gesteigert werden, da mit diesem Vorgang giftige Schlackstoffe aus der Mundhöhle abtransportiert werden.
Blättern Sie für den Karies-Test auf Seite 2
1. Gehen Sie regelmäßig zum Zahnarzt?
A. Ja (0)
B. Nein (2)
2. Reagieren Ihre Zahnhälse auf Kaltes?
A. Ja (3)
B. Nein (0)
3. Wie oft trinken Sie Saft?
A. 1 Glas täglich (1)
B. Mehr als 1 Glas (3)
4. Wissen Sie wie Karies entsteht?
A. Ja (0)
B. Nein (3 )
5. Benutzen Sie Mundspülungen?
A. Ja (0)
B. Nein (2)
6. Kauen Sie zuckerfreien Kaugummi?
A. Ja (0)
B. Nein (2)
7. Trinken Sie Tee/Kaffee mit Zucker?
A. Ja (2)
B. Nein (0)
8. Reinigen Sie Ihre Zähne mit Zahnseide?
A. Ja (0)
B. Nein (1)
9. Wie oft essen Sie Süßigkeiten?
A. Täglich (3)
B. Max. 1 x Woche (0)
10. Ist Ihre Zahnpaste fluoridhaltig?
A. Ja (0)
B. Nein (3)
Blättern Sie für die Auswertung auf Seite 3
Test-Auswertung: Habe ich Karies?
0–5 Punkte:
Der Zustand Ihrer Zähne ist sehr gut und Ihr Kariesrisiko gering.
6–10 Punkte:
Ihre Zahngesundheit ist bereits angeknabbert: Sie haben einige Schwachstellen in Ihrem Gebiss und sollten Ihren Zähnen daher besondere Pflege gönnen.
Ab 11 Punkte:
Ihre Zähne zeigen ernsthafte Schäden, und Sie sollten sich von einem kompetenten Zahnarzt einen Behandlungsplan erstellen lassen. Stellen Sie Ihre Essgewohnheiten um und machen Sie Ihre Mundpflege zu allerobersten Priorität.