So merken Sie sofort, ob Heels unbequem sind

2-Sekunden-Trick

So merken Sie sofort, ob Heels unbequem sind

Ist es überhaupt möglich in hohen Schuhen bequem zu laufen? Durchaus! Es kommt es auf die Wahl der richtigen Schuhe an. Beim Kauf von Heels sollten Sie ein Maßband zur Hand nehmen - fragen Sie die Verkäufer, im Schuhhandel sollten sie mit solchen ausgestattet sein. Nun messen sie den Abstand zwischen Sohle (dort wo sie mit dem Vorderfuß auftreten) und dem Absatz. Beträgt die Distanz weniger als 3 Zentimeter, werden die Schuhe mit großer Wahrscheinlichkeit Schmerzen verursachen. Wenn der Abstand größer als 3 Zentimeter, wird die Belastung gleichmäßiger auf dem Fuß verteilt, was Komfort begünstigt. 

Nein!

Schuhe © Getty Images

Ja!

Schuhe © Getty Images

Bequem in hohen Schuhen? 

Es geht! Neben der 3-Zentimeter-Regel sollten Sie auch auf Qualität achten. Probieren Sie doch die neuen, modernen Heels mit Plateau unter der Vordersohle. Diese sind von Vorteil, da das Plateau den mitunter extremen Höhenunterschied zwischen Ferse und Vorderfuß minimiert und den Vorderfuß dadurch entlastet. Weiterer Vorteil: Da der Plateauschuh ­eine dicke Sohle hat, hat der Hersteller die Möglichkeit, dämpfende Elemente einzubauen – dadurch wird der Vorfuß ebenfalls entlastet.  Wer besonders schmerzempfindlich an den Ballen ist,  sollte auf Modelle setzen, die mit einer Sohlen-Polsterung am Vorderfuß ausgestattet sind. Nehmen Sie sich beim Einkauf Zeit. Im Shop damit langsam herumgehen - die Füße sagen einem schnell, ob es ein Problem gibt. Bei sehr dünnen Absätzen sollten diese immer in der Fersenmitte des Schuhs angebracht sein. Dadurch ist der Stand etwas stabiler. Blockabsätze sorgen für einen noch sichereren Stand.

Und noch ein Tipp: Tapen Sie Ihre Zehen!

Wer den 3. und 4. Zehen (vom großen Zeh aus gezählt) mit medizinischem Tape zusammen klebt, bekommt keine Schmerzen! Der Nerv, der für die schmerzenden Ballen sorgt, wird so nämlich entlastet.

Tipps für angenehmes Gehen in Heels 1/8
Auf die Größe kommt es an!
Sichergehen, dass der Schuh richtig passt. Das bedeutet auch, sich beim Einkauf Zeit zu nehmen. Im Shop damit langsam herumgehen - Füße sagen einem schnell, ob es ein Problem gibt.
Heel-Test
Am Boden stehen, mit den Knien gerade - soweit auf die Zehenspitzen stellen, dass man ca. 2cm Platz unter den Heels hat. Geht das nicht, ist er zu hoch.
Gewöhnung
Sich an den Schuh herantasten, das heißt ihn für 15-30 Minuten tragen und dann abnehmen und später wieder tragen.
Fokus
Viele Frauen glauben, sie sind sicher im Schuh und bekommen Balanceprobleme, wenn sie gerufen werden und einen Raum durchqueren müssen. Das liegt daran, dass man oft Heels probeträgt, indem man nach unten blickt. Fokussiert man Gegenstände im Raum und übt mit diesem „Weitblick“ das Umhergehen, übt man die Balance.
Schrittgröße
Je höher der Schuh, desto kleiner die Schritte. Das ist normal und daher sollte gar nicht erst der Versuch unternommen werden, genauso zu gehen wie in Flip-Flops.
Timing
Die meisten Schäden an Füßen, Rücken und Knien treten von übermäßigem Gehen mit Heels auf. Daher gilt es darauf zu achten, dass es Auszeiten gibt.
Fußmassage
Gönnen Sie ihren Füßen nach dem Tragen von Heels eine kleine Massage. Am besten mit einem Tennisball, das lockert die Muskulatur und sensibilisiert die Fußsohlen.
Notfall
Am besten ist es, auch immer ein paar flache Ballerinas einzustecken, für den Fall, dass die Füße um Hilfe schreien!

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