Lena Hoschek zeigt Brit-Chic

Fashion Week Berlin

© Reuters

Lena Hoschek zeigt Brit-Chic

Britisches Lebensgefühl von Hocharistokratie bis Landadel hat die Designerin Lena Hoschek mit ihrer Kollektion für Herbst/Winter 2016/17 eingefangen. Die Show der Steirerin heute, Dienstag, bei der Fashion Week Berlin fiel mit der jungen Königin Elizabeth, Miss Marple und englischen Jagdgesellschaften als modischen Inspirationsquellen "very british" aus.

Granny-Chic
Die Queen als Modeikone steuerte für die Präsentation zur Mittagsstunde am Brandenburger Tor Kleider im Stil der 1940er-Jahre bei, an Agatha Christies schrullige Detektivin erinnerten Modelle im "Granny-Chic" mit weißen Spitzenkrägen. Auch Meisterkombinierer Sherlock Holmes, mit Deerstalker-Hut und Woll-Cape, sowie die traditionelle britische Herrenmode insgesamt haben unübersehbar Eindruck bei Hoschek gemacht. Die Farben dazu sind herbstlich und gedeckt, viel Braun und Schlammgrün, dazwischen kräftiges Ocker und Karomuster.

Britisches Landleben, das ist vor allem viel Landschaft und Natur: Die Muster der zarten Seidenkleider ließen an verträumt schöne englische Rosengärten denken. Kreuzstichmotive auf weichen Jerseys zeigten Waldbewohner wie Fuchs und Eichhörnchen. Festlichere Kleider und Ensembles glänzten mit auffälligen botanischen Drucken und goldenen Akzenten. Kostüme oder figurbetonende Blazer trotzen mit traditionell englischen Materialien wie Harris Tweed und British Millerain Waxed Cotton jedem Regenguss.

Diashow Lena Hoschek Herbst/Winter 16/17
Lena Hoschek Herbst/Winter 2016/17

Lena Hoschek Herbst/Winter 2016/17

Lena Hoschek Herbst/Winter 2016/17

Lena Hoschek Herbst/Winter 2016/17

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Lena Hoschek Herbst/Winter 2016/17

Lena Hoschek Herbst/Winter 2016/17

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Lena Hoschek Herbst/Winter 2016/17

Lena Hoschek Herbst/Winter 2016/17

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Lena Hoschek Herbst/Winter 2016/17

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Lena Hoschek Herbst/Winter 2016/17

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  Diashow

Die Röcke, mit Faltenwurf oder stark plissiert, kamen knieumspielend oder bodenlang daher, dazu Schluppenblusen, knappe Wollpullis oder auch transparente Spitzenoberteile. Die bei Hoschek immer im Mittelpunkt stehende Taille ging trotz vieler männlicher Kleidungselemente wie Krawatten und Hosenträgern auch diesmal nicht unter, sondern wurde durch ultraschmale Ledergürtel, Schleifen oder Gürtel mit reich verzierter Schmuckschnalle betont. Formelles traf auf typisch Britisches oder britisch Verschrobenes, derbe Polostiefel und geschnürte Oxford-Schuhe auf zarte Kleider, "falschen Fuchs" und Tweedkappen. Die Models, darunter Starmodel Franziska Knuppe, trugen locker gewellte Haare und natürlich wirkendes Make-up mit rosigen Wangen wie frisch vom Waldspaziergang.

Den Abschluss machte ein vom Atelier Lena Hoschek unter der Leitung ihres Kompagnons Thomas Kirchgrabner gefertigtes, hochgeschlossenes Brautkleid, unverkennbar von Wallis Simpson inspiriert, für die König Eduard VIII. in den 1930ern auf den englischen Thron verzichtet hat. "Ich schätze die britischen Traditionen und den flohmarktinspirierten Style, der eine Mixtur aus aufsehenerregend eleganter und gemütlich schrulliger Mode zulässt", beschrieb Lena Hoschek ihre Kollektion "The Brits".

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