23. Oktober 2009 10:33
Genussvolles, gesundes Essen ist ihre Passion und sie haben daraus einen Job
gemacht: Die Schwestern Julia (27) und Ursula (28) Pabst sehen aus wie
Models, sind fundierte Ernährungswissenschafterinnen – und stehen
MADONNA-LeserInnen ab sofort als Spezialistinnen für alle Ernährungsfragen
zur Verfügung: „Wir beraten Menschen in allen Essensfragen, in
Einzelgesprächen wie auch in Workshops, erzählt Julia Pabst ( Infos auch auf www.ernaehrungsinstitut-pabst.at).
MADONNA-Aktion
Von der großen
MADONNA-Aktion gegen Magermodels waren die Schwestern so begeistert,
dass sie sofort ihre Unterstützung anboten: „Wir erleben fast täglich, wie
schwierig es für viele Frauen ist, auf gesunde Weise abzunehmen. Viele von
ihnen haben unzählige gescheiterte Diätversuche hinter sich“, so Ursula
Pabst.
Die „Ernährungspäbstinnen“ sprechen sich ganz klar gegen einseitige Diäten
und gegen Magermodels aus: „Hungern macht nicht schön. Frauen, die sich
gegen ihren Konstitutionstyp dünn hungern, fehlen auf lange Sicht gesehen
viele Nährstoffe, die für einen gesunden Teint und schöne Haare notwendig
sind“, so die beiden Expertinnen.
Das gesunde „Pabst“-Motto lautet: Der Feind der guten Figur ist der
Heißhunger. „Heißhunger macht dick und verhindert ein natürliches
Essverhalten. Es ist daher wesentlich, den Blutzucker immer stabil zu
halten: Das bringt Energie, hilft gegen Stress und führt dazu, dass der
Körper Fett optimal verbrennt“, so die Schwestern. Das schaffe man am
ehesten durch richtig zusammengestellte Mahlzeiten.
Ein Konzept, dem auch die Psychotherapeutin und Ernährungswissenschafterin
Beate Pottmann-Knapp vom Beratungszentrum
für Essstörungen SoWhat nur zustimmen kann.
Der Schlank-Plan
Und so sieht der optimale Ernährungsplan aus:
Essen Sie drei Mahlzeiten am Tag und verteilen Sie die notwendigen
Nährstoffe auf fünf bis sechs Portionen Gemüse oder Salat und auf zwei
Portionen Obst. Pottmann-Knapp: „Eine Portion entspricht dabei immer etwa so
viel, wie man in eine Handfläche legen kann.“ Das heißt: Ein Apfel und ein
Glas Gemüsesaft sind bereits zwei Portionen.
Kohlehydrat-Gruppe
Aus der Gruppe der Kohlenhydrate können drei
bis fünf Portionen in Form von Beilagen und Brot konsumiert werden: „Setzen
Sie dabei auf wenig verarbeitete, ballaststoffreiche Lebensmittel wie
Vollkornprodukte: Sie halten länger satt, fördern die Verdauung und liefern
wertvolle bioaktive Substanzen“, erklärt die Expertin. „Möglichst sparsam
hingegen sollten Sie mit Weißmehlprodukten, Mehlspeisen und Süßigkeiten
umgehen, die auch in diese Gruppe fallen“, so Pottmann-Knapp. Eine kleine
Portion Süßes (20 g) oder alternativ eine kleine Handvoll Knabbereien am Tag
dürfen Sie jedoch ohne schlechtes Gewissen genießen – besonders dann, wenn
Sie sich regelmäßig bewegen.
Eiweß-Gruppe
In der Gruppe der eiweißreichen Nahrungsmittel
gilt es, auf den Fettgehalt aufzupassen: Während magere Milchprodukte bis zu
zweimal am Tag gegessen werden können (dazu zählt beispielsweise auch
Hüttenkäse am Abend), sollte maximal eine kleine Fisch- oder
Schinken-Portion pro Tag am Speisezettel stehen. „Bei Fleisch, Wurst und
Geflügel genügt es sogar, wenn man sie zwei- bis dreimal pro Woche
konsumiert. Und wer vegetarisch lebt, wählt eben Hülsenfrüchte, Soja- und
Milchprodukte, um auch mit Kalzium ausreichend versorgt zu sein“, so
Pottmann-Knapp.
Öle und Fette
Außerdem wichtig: Planen Sie ein bis zwei
Esslöffel kaltgepresstes Olivenöl, Kern- oder Keimöl für Salate ein.
„Während sich ‚schlechte‘ Fette aus Wurst oder Käse schnell an den Hüften
ablagern, braucht der Körper die ‚guten‘ Fette fürs Gehirn, für das
Hormonsystem und für schöne Haut“, bestätigen Ursula und Julia Pabst.
Tipps für die Umsetzung in der Praxis
Stellen Sie nicht von
heute auf morgen Ihre gesamte Ernährung um, sondern innerhalb von vier bis
sechs Wochen. Essen Sie langsam und genießen Sie kleine Portionen bewusst.
Sobald Sie satt sind, beenden Sie Ihre Mahlzeit. Und freuen sich auf die
nächste...
Lesen
Sie hier weiter: 5 Tipps, um beim Essen abzunehmen
Ursula & Julia Pabst stehen Ihnen ab sofort in Sachen
Ernährungsfragen zur Verfügung. Posten Sie Ihre Fragen hier unter 'Meinung
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Danke für die Info
ich habe eine Laktose- und Fruktoseintolernaz und würde gerne wissen in welcher Form ich z.B. eine Detox-Kur/Diät machen kann. Bzw. habe ich das Problem gerne 2-3 kg abnehmen zu wollen, weiß aber nicht wie, da ich viele Lebensmittel, bzw. Obst und Gemüse meiden muss/sollte. Ich wäre über Hilfe sehr dankbar.