02. August 2012 13:06

Misslungene Schönheits-OP 

Sie wurde zum Monster entstellt

Sie wollte sich verschönern lassen und wurde zum Monster entstellt. Doch die Lippen-Op von Model Laura Summers (27) ging schwer daneben.

Sie wurde zum Monster entstellt

"Seit ich mich erinnern kann, wollte ich eine Berühmtheit sein", schreibt Laura Summers auf ihrer Webseite. "Warum? Weil ich die Möglichkeit haben wollte, Dinge in dieser Welt zu ändern - ich wollte eine Stimme haben, die gehört wird."

Berühmt ist das britische Model nun, allerdings aus anderen Gründen. Ihre Lippen ließ sich die Blondine bereits öfters aufspritzen, beim letzten Mal ging es allerdings schief. Die Spritze die 250 Euro gekostet hat, verunstaltete sie. Ihre Lippe ist auf das Vierfache angeschwollen. "Ich schaute in den Spiegel und schrie. Alles was ich sah, war ein Monster, welches mich anschaute", sagte Summers zum britischen ´Mirror´. Man kann Laura nur wünschen die Finger von zu viel Schönheits-Op‘s zu lassen. Insgesamt soll sie bereits 76.000 Euro für Operationen ausgegebn haen. Hoffentlich war der letzte Eingriff eine endgültige Lektion.

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Nicht ohne Grund gibt es ab 2012 ein neues Schönheits-OP-Gesetz in Österreich: Schönheits-Operationen sind künftig für unter 16-Jährige verboten, außerdem dürfen entsprechende Eingriffe nicht mehr beworben werden

Plastischer Chirurg, Dr. Wolfgang Metka, warnt
Der Trend geht in Richtung Schönheit, jüngeres Aussehen und Wohlfühlen. Doch nicht um jeden Preis. „Wer sich aus einer Laune heraus und aufgrund eines Gratisangebotes für einen schönheitschirurgischen Eingriff entscheidet, der bringt die falsche Motivation mit und sollte es sich dringend noch einmal überlegen!“, appelliert Dr. Wolfgang Metka, Plastischer Chirurg mit Schwerpunkt Ästhetische Chirurgie. „Den Leuten ist nicht bewusst, dass es sich immer noch um einen chirurgischen Eingriff handelt und nicht um den Erwerb eines neuen Kosmetikproduktes“, so Metka. „Wie auch. Wenn Medien Vermittler diverser Verlosungen und marktschreierischer Rabattaktionen sind, wird dem Publikum das Bild eines harmlosen Eingriffs ja fälschlicherweise auch bestätigt.“

VIDEO: Die Horror-Geschichte eines Silikon-Opfers


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4 Postings
erika41 meint am 15.08.2012 19:59:33 ANTWORTEN >
Ich finde diese zynischen Kommentare wirklich nicht angebracht. Es ist doch furchtbar, wenn ein Mensch so entstellt wird, ob aus eigener Eitelkeit heraus oder nicht ist nebensächlich.
Da merkt man wieder wie wichtig es war, dass das Schönheits-OP Gesetz strikter geworden ist. Jetzt kommen Kinder nicht mehr so leicht an OPs und Pfuscher können besser entlarvt werden. War wirklich überfällig. Wer es genauer wissen will, hier nachlesen: http://www.bmg.gv.at/home/Startseite/aktuelle_Meldungen/Strengere_Regeln_fuer_Schoenheitsoperationen
Ich finde, das ist wirklich eine gute Sache. Manchmal muss man die Menschen auch ein bisschen vor der eigenen Eitelkeit schützen. So erbärmlich das auch sein mag.
regel41 meint am 03.08.2012 08:03:08 ANTWORTEN >
Also ich sehe da keinen Fehler.
wolfgang145 meint am 02.08.2012 17:25:12 ANTWORTEN >
"76.000 Euro für Operationen" merkt man gar nicht, wie hat die vorher ausgsehen? - Selber schuld!
dickedinger (GAST) meint am 02.08.2012 17:06:04 ANTWORTEN >
haha, geschieht ihr recht!
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