17. November 2009 13:08
Das Berühmteste ist
N°5
Ein Bouquet abstrakter Blüten von unbeschreiblicher Weiblichkeit.
Mai
1921. Parfümeur Ernest Beaux stellt Gabrielle Chanel verschiedene
Parfum-Kreationen vor. Mademoiselle zögert nur einen kurzen Augenblick - und
wählt dann zielstrebig den fünften Duft aus, das künftige N°5 von CHANEL.
N°5
ist ein magischer Duft, der uns in einen Hauch von Eleganz und Raffinement
hüllt. Umgeben von dieser Aura der Weiblichkeit kann jede Frau ihre
Verführungskunst vollendet zum Ausdruck bringen.
Persönlichkeiten wie Andy Warhol oder Marilyn Monroe, Duftstoffe wie
Ylang-Ylang von den Komoren oder Jasmin aus Grasse haben N°5 zum weltweit
renommiertesten Parfum aller Zeiten gemacht. Dieser erlesene, unvergängliche
und zeitlose Duft ist und bleibt der Inbegriff des eleganten, betörenden und
stets aktuellen Parfums. Es ist allen Frauen ein Begriff und erschließt sich
doch jeder einzelnen auf ganz persönliche Weise: Als abstraktes Bouquet mit
einem zur Zeit seiner Kreation revolutionären Mischungsverhältnis von
Blütenessenzen und Aldehyden (durch chemische Synthese hergestellten
Substanzen, die den natürlichen Duftstoffen mehr Leichtigkeit verleihen).
Hierdurch erhielt N°5 seinen entschieden modernen, klassischen und
schlichten Charakter. „Das Geheimnis der Zeitlosigkeit liegt im Reduzieren
und Weglassen. Nur das Wesentliche darf beibehalten werden“, lautete die
Devise von Mademoiselle.
Blumig-aldehydig.
Kopfnote: Neroli aus Grasse (Blüte der Bitterorange), Ylang-Ylang von den
Komoren, Aldehyde.
Herznote: Jasmin aus Grasse, Mairose.
Basisnote:
Sandelholz-Note, Bourbon-Vetiver, Bourbon-Vanille
N°5 EAU PREMIERE
Das mythische Parfum N°5 von Chanel hat über Jahrzehnte seinen Glanz und
seine Kraft behalten. 'Die Mode verändert sich, der Stil bleibt', sagte
Gabrielle Chanel. Das vereinfachte und eindeutigere N°5 EAU PREMIERE ist
nicht völlig anders und nicht ganz gleich. 87 Jahre nach dem Erscheinen von
N°5 hat Jacques Polge das mythische Parfum von Chanel mit Helligkeit und
Frische erneuert. Wenn es ein Bild wäre, sagt Chanel, wäre es keine Skizze,
sondern ein Aquarell.
Das Parfum enthält die gleichen Zutaten von N°5, aber die Proportionen sind
anders verteilt. Das Ylang ist zärtlicher und die Aldehyde und das Neroli
geben dem Duft noch mehr Frische. Vanille und Holz sind an der Basis sehr
präsent.
CHANCE
"Ein Zeitalter ging zu Ende, eine neue Ära brach an. Ich war dabei.
Eine Chance bot sich, und ich habe sie ergriffen." Wie Mademoiselle
Chanel folgt auch die CHANCE-Frau ihrer Intuition. Sie vertraut ihrem Talent
und kann mit ihren Schwächen umgehen. Auch wenn sie es nie darauf anlegt zu
verführen, geht von ihr doch ein unwiderstehlicher Zauber aus.
Drei Kreateure komponierten CHANCE: Parfümeur Jacques Polge wollte in erster
Linie einen Duft schaffen, der Weiblichkeit ausstrahlte. Außerdem sollte er
– wie die Chance selbst – zugleich überraschend und vertraut wirken. Deshalb
schuf er eine dynamische Verbindung aus weiblichen Noten und frischen
Akzenten. Der unergründliche "Unerwartete Akkord" lässt die
einzelnen Elemente zu einem harmonischen Ganzen verschmelzen. Ein Duft, der
sich kontinuierlich entwickelt und in ständiger Bewegung ist.
Als künstlerischer Direktor schuf Jacques Helleu einen Flakon, dessen
perfekte, von einem Silberreif umschlungene Rundung wie ein Echo auf den
legendären eckigen Flakon von N°5 anmutet.
Für die Werbekampagne setzte Jean-Paul Goude eine junge, charismatische Frau
in Szene, die ihre Chance ergreift und das Parfum – wie ihr Leben fest
umarmt.
Unerwartet blumig
CHANCE EAU FRAîCHE
Die sommerliche Variante von CHANCE
Duftnuancen: Chypre, Blumig
Entstehungsjahr: 2007
Kopfnote: Citrus, Zeder
Herznote: Jasmin, Rosa Pfeffer, Wasserhyazinthe
Basisnote:
Amber, Iris, Moschus, Patchouli, Teakholz, Vetiver
ALLURE
ALLURE kehrt der traditionellen Duftstruktur aus Kopf-, Herz- und Basisnote
den Rücken. Der Duft basiert auf sechs verschiedenen Facetten, die einander
überlagern und ergänzen, ohne dass jemals eine von ihnen dominiert. Ein
raffiniertes und ausgewogenes Meisterwerk von Jacques Polge, das sich jeder
Frau anders enthüllt und ihren persönlichen Stil zur Geltung bringt. Diese
Kreation aus dem Jahre 1996, der fünfte Damenduft des Hauses CHANEL, läutete
das 21. Jahrhundert ein und stand ganz im Zeichen der
„Selbstverwirklichung“.
Eine frische Facette mit Zedrat aus Kalabrien, eine fruchtige Facette mit
spritzig-vollmundigen sizilianischen Mandarinen, eine zeitlos-blumige
Facette mit Jasmin, der in allen CHANEL-Parfums anzutreffen ist, eine
blumige Phantasie-Facette mit einem Akkord aus Magnolie, Geißblatt und
Seerose und schließlich eine holzige Facette mit der sanften,
zurückhaltenden Sinnlichkeit der Bourbon-Vanille. Das Zusammenspiel der
Facetten auf der Haut entfaltet sich bei jeder Frau wieder anders und
verleiht ihr so ihren ganz persönlichen Stil.
Blumig-frisch-orientalisch.
Die 6 Duftfacetten:
1 / Frische Facette: Zedrat-Note.
2 / Fruchtige Facette: sizilianische
Mandarine.
3 / Zeitlos-blumige Facette: Mairose, orientalischer Jasmin.
4
/ Blumig-Phantasie-Facette: Magnolien-Akkord, Geißblatt-Akkord,
Seerosen-Akkord.
5 / Holzige Facette: Vetiver aus Haiti.
6 /
Orientalische Facette: Bourbon-Vanille.
ALLURE SENSUELLE
Als Jacques Helleu Anna Mouglalis zum Gesicht von ALLURE erkor, stand sie
erst ganz am Anfang ihrer Schauspielkarriere.
Jetzt hat die Stimme von Anna Mouglalis Jacques Polge zu ALLURE SENSUELLE
inspiriert, einer neuen Interpretation des Duftes von ALLURE. Der Klang
ihrer Stimme und die Tiefe ihres Blicks verleihen ihr die Reize einer
Raubkatze… sie ist die Inkarnation weiblicher Sinnlichkeit. Ihre
Natürlichkeit und unverwechselbare Anmut haben eine unwiderstehliche
Wirkung.
Wie ALLURE weist auch ALLURE SENSUELLE eine spezifische Kompositionsstruktur
auf, die an einen Duftdiamanten erinnert. Seine sechs Facetten – die frische
Facette, die zeitlos blumige Facette, die holzige, die orientalische, die
fruchtige und die sonnig-würzige Facette - entfalten sich und treten in
Interaktion, um so bei jeder Frau eine andere Harmonie zum Ausdruck zu
bringen.
COCO
1979 betrat Jacques Polge zum ersten Mal das Appartement von Coco Chanel in
der Rue Cambon. Seine Verblüffung war grenzenlos. Wie hatte jene Frau, die
sich einer schlichten, reinen Linienführung verschrieben hatte, sich in
einem derart üppig möblierten und von stilistischen Gegensätzen geprägten
Zuhause wohlfühlen können? Die Frage inspirierte ihn zu einer Hommage an
Coco Chanel: Er kreierte COCO.
Dem Rätsel auf der Spur: Die Linienführung von CHANEL ist schlicht, doch der
Modeschmuck der Marke gibt sich prunkvoll. Die Farben sind dezent, Gürtel
und Schnallen allerdings ziemlich barock. Auch die etwas vorschnell in
Vergessenheit geratenen 20er Jahre-Düfte von Mademoiselle sind sehr
aufschlussreich, zeugen sie doch von der Vorliebe ihrer Schöpferin für
Exotik und für die Kunst, Gegensätze gekonnt miteinander zu verbinden.
Die Mode der 80er Jahre stellte sich zur Schau und war bisweilen etwas
plakativ. Berauschende Düfte mit orientalischen Anklängen kamen erneut in
Mode. „Ich kreiere keine Modedüfte, sondern Parfums, die ihre Zeit
widerspiegeln“, erläuterte denn auch Jacques Polge und suchte die
Inspirationsquellen für seine Kreation im Orient. COCO erzählt von indischem
Jasmin, türkischen Rosen und Tonkabohne aus Brasilien: Ergebnis war ein
warmes, sinnliches Eau de Toilette mit einer betörenden und lustbetonten
Ausstrahlung.
Orientalisch-blumig.
Kopfnote: Orangenblüten aus Tunesien, Mandarine aus Sizilien.
Herznote:
türkische Rose, orientalischer Jasmin, Mimosen aus der Provence, Ylang-Ylang
von den Komoren.
Basisnote: Tonkabohne aus Brasilien und Venezuela,
Patchouli aus Indonesien, Opoponax aus Somalia.
COCO MADEMOISELLE
Ein blumiger Rosen-/Jasmin-Akkord, luftig-leicht wie ein Blütenblatt.
Gabrielle CHANEL besaß ein Gespür für alles Moderne, das der Duft COCO
MADEMOISELLE vollendet verkörpert. Mit Wagemut und Selbstbewusstsein
erbrachte sie den Beweis, dass Eleganz in der Schlichtheit und Luxus in der
Reinheit liegen. Diese auch im 21. Jahrhundert noch gefragten Werte drückt
CHANEL mit COCO MADEMOISELLE aus.
Der Duft ist eine Hommage von Chanel-Parfümeur Jacques Polge an die Frau,
die empfahl: "Parfümieren Sie sich überall dort, wo Sie geküsst werden
möchten." COCO MADEMOISELLE sollte die verschiedenen Facetten von
Gabrielle Chanel wie durch ein Prisma erstrahlen lassen. Brachte das Parfum
COCO ihre barocke Sinnlichkeit zum Ausdruck, so erinnert COCO MADEMOISELLE
an ihre Kreativität und ihr unerschütterliches, von Charakterstärke und
Eleganz geprägtes Durchhaltevermögen, das sie zu einer wegweisenden
Persönlichkeit ihrer Zeit machte.
Als modernes Symbol für den typischen Stil von Gabrielle Chanel setzt COCO
MADEMOISELLE auf strahlende, sinnliche Noten von betörender, entschieden
zeitgemäßer Verführungskraft. Eine subtile Duftkomposition, geprägt von der
grenzenlosen Freiheitsliebe einer unwiderstehlichen Frau, die die Männer
faszinierte und gern auch ein wenig provozierte.
Keiner beschreibt den Duft so treffend wie sein Schöpfer Jacques Polge:
"In
der Kopfnote habe ich von den klassischen, bei COCO verwendeten Zitrus-Noten
Abstand genommen, um einen Eindruck abstrakter Frische zu vermitteln. Die
honigsüße Rose in der Herznote von COCO wurde bei COCO MADEMOISELLE zu einer
taufrischen Rosennote. Die COCO-Basisnote war von sinnlich-betörender
Weiblichkeit; für COCO MADEMOISELLE habe ich einen lässig-verführerischen
Charme mit leicht maskulinen Beiklängen gewählt.
N°19
Eine kühne Komposition, eine Duftharmonie aus weißen und grünen Blüten.
19. August, Nummer 19. Der Duft wurde nach dem Geburtsdatum von Mademoiselle
Chanel benannt und steht damit wie sie selbst im Zeichen des Löwen. Obwohl
man ihr davon abriet, ein weiteres Parfum mit einer Zahl zu benennen,
beharrte Gabrielle Chanel auf ihrem Standpunkt und setzte sich durch: Auch
N°19 wurde ein Duft für die Ewigkeit.
Die Frau der 70er Jahre machte einen Wandlungsprozess durch: Sie wurde
aktiver und mutiger, ohne deshalb weniger weiblich zu wirken. Sie stand zu
den Eigenheiten ihres Geschlechts… und wusste ihre Einzigartigkeit gekonnt
zu unterstreichen. Das von Henri Robert, dem zweiten Parfümeur des Hauses
CHANEL, kreierte N°19 kündigte diese Veränderungen an und ist noch heute ihr
Symbol. Dieses leichte, dynamische und doch klassische Bouquet weißer und
grüner Blüten sollte die Frauen zu mehr Eigeninitiative anregen.
Hier vertrauen Mairose, Iris und Orangenblüte ihr Geheimnis einem Flakon an.
3 Essenzen wie 3 Stationen einer Reise: Grasse, die Toskana und das Cap Bon
im Nordosten von Tunesien. Iris-Essenz ist besonders kostbar: Es dauert 6
Jahre, ihr die Duftingredienz abzuringen. Die geringe Ergiebigkeit und ihr
einzigartiger Zauber machen diese Note zu einem der seltensten und
kostspieligsten natürlichen Rohstoffe der Welt.
Durch die neue Kombination von Lebensfreude und Raffinement sollte N°19 die
Parfumgeschichte 1970 maßgeblich beeinflussen. Durch die Verbindung
strahlender Noten und sanfter, mediterraner Akzente legte der Duft den
Grundstein zur Erschließung neuer olfaktorischer Horizonte.
Blumig-holzig-grün.
Kopfnote: Neroli aus Grasse, Galbanum aus dem Iran.
Herznote:
florentinische Iris, Mairose, Narzisse aus Frankreich.
Basisnote:
Virginia-Zeder, Gaiac-Holz aus Paraguay, Vetiver aus Haiti.
CRISTALLE
Zwei „Nasen" spielen eine Partitur für vier Hände: 1974
komponierte Henri Robert mit dem Eau de Toilette CRISTALLE den ersten Teil
des Werkes. Das Eau de Parfum kreierte 20 Jahre später Jacques Polge, sein
Nachfolger im Hause CHANEL. Herrscht beim ersten die spritzige Note der
Zitrone und die Frische des Morgentaus vor, so schlägt die zweite Kreation
mit Mandarine, Jasmin und Pfirsich lieblichere Töne an.
Morgengrauen über den blauen Hügeln von Kerala und Tamil Nadu im Süden
Indiens. Die Jasmin-Ernte beginnt. Die Blüten sind so zart, dass sie von
Hand gepflückt werden müssen... In der Nähe des Ätna steigen sizilianische
Bauern auf ihre Leitern, um Zitronen zu ernten, von denen nur ihre kostbare
Schale verwendet werden wird. Noch wissen die beiden Duftessenzen nichts von
ihrer gemeinsamen Karriere als Ingredienzien eines CHANEL-Duftes.
Feine Nasen wissen sie aus der strahlenden, reinen Transparenz von CRISTALLE
herauszulesen. In der Regel jedoch vernimmt man allerdings eher den klaren,
beschwingten Klang eines Duftes für besonders spontane Frauen. Eine
Komposition, die Himmel und Erde, in luftiger Höhe gereifte Zitrusfrüchte
und Jasmin-Blütenblätter kombiniert.
Blumig-frisch.
Kopfnote: Zitrone und Mandarine aus Sizilien, Pfirsichnote
Herznote:
Hyazinthen-Akkord, Geißblatt-Akkord
Basisnote: orientalischer
Jasmin
CRISTALLE EAU VERTE
Chanel gibt 2009 Cristalle Eau Verte heraus, ein Spiegelbild des älteren
Cristalle. Cristalle war 1974 der erste Duft, der nach dem Tod von Coco
Chanel 1971 geschaffen wurde. Dieses Eau wurde von dem Parfumeur Henri
Robert entworfen. Es besitzt eine helle Frische und einen Akkord von
Geißblatt. Der Parfumeur Jacques Polge hat diese Idee der Frische von
Cristalle neu interpretiert, indem er den Duft zeitgenössischer und grüner
gestaltet hat. Der Magnolie-Akkord mit seinem zarten Geschmack steht im
Zentrum von Cristalle Eau Verte.
Auf hesperide Kopfnoten folgt ein Akkord von Magnolie mit einem Geschmack
von 'Jasmin und Zitrone, grün, aquatisch (und) frisch'. Noten von Jasmin,
Neroli und abstrakte, weiße Blumen vervollständigen die Formel von dem Duft.
Parfumeur
: Jacques Polge
Kopfnoten
Zitrone, Berg
Herznoten
Magnolie, Jasmin, Néroli
Basisnoten
Weiße Blumen