09. Februar 2010 09:18
„Hereinspaziert in eine Oase der glückseligen Unbeschwertheit“. So bewirbt
der Gentlemen-Club „Exzess! – 100% Männertainment“ in der
Heiligenstädterstraße in Wien-Döbling seine Angebote. „Mache es dir bequem,
lehne Dich zurück, entspanne Dich und genieße ?“ Keine Frage, es handelt
sich hier um ein Etablissement des horizontalen Gewerbes.
Wer hätte gedacht, das hier vor Kurzem noch das berühmteste Haustier des
Landes herumstreifte...
Rubrik „Ladies“
Gestern platzte das
Society-Luftballönchen, dem Insider seit Wochen hinterher jagen. Im ORF
enthüllte Dominic Heinzl, dass die Homepage des Clubs, www.exzess.at,
ein quasi prominentes Aushänge-Schild hat: Anastasia Sokol (20), besser
bekannt als Richard Lugners „Katzi“, ist unter der Rubrik „Ladies“
angeführt. Foto inklusive. Mit knappem, pinkem Top und weißen Hotpants zeigt
sie ihre Reize – kniet mit einer Kollegin im schwarzen Minikleid auf dem
Bett, räkelt sich in Laken. Wer nicht mit Blindheit geschlagen ist, weiß
spätestens jetzt: Die Dame am Foto bot hier nicht als Kellnerin ihre Dienste
an. Das bestätigen auch unter der Hand einschlägige Kreise und Gäste
gegenüber ÖSTERREICH. „Sie hat sich dort regelrecht hochgearbeitet. Zum
Schluss konnte sie sich die Freier aussuchen“, erzählt ein Insider.
Ein eifersüchtiger Freier plauderte das Geheimnis der neuen Lugner-Freundin
aus. „Er hat mir meine Anastasia weggenommen.“ Denn seit Lugner in Katzis
Revier trat, muss sie nicht mehr an der Stange tanzen.
Bild: (c) Screenshot
Hier
geht's zum Interview mit Katzi und Richard Lugner!
Auf Club-Homepage
Frauen an der Seite des Baumeisters winkt ein
Taschengeld bis zu 5.000 Euro im Monat. Dagegen klingt der übliche
Stundensatz im „Exzess! von 190 Euro (50 Prozent davon gehören der
jeweiligen Lustwandlerin) für klassischen Verkehr schwachbrüstig. Obwohl:
Die Homepage verspricht angehenden Liebesdienerinnen: Jeden Tag Bargeld!
Offiziell hat Katzi, die sich per Zeitungsannonce bei Lugner bewarb, stets
behauptet: "Ich hab’ in einem Reisebüro in Wien gearbeitet."
Dafür hätte sie auch eine Tourismusschule abgeschlossen. Tja. Fotos und
Club-Gäste erzählen eine andere Geschichte. "Sie hat im
Herbst dort gearbeitet." In ÖSTERREICH spricht sie von einer
Schmutzkübelkampagne: "Ich war nur dreimal dort", sagt sie.
Und die Fotos? "Ich habe für 100 Euro Werbe-Aufnahmen gemacht."
Kein Opernball
Was macht Lugner? Bei ihm glühen jetzt die
Alarmlämpchen. Er stellte "Katzi" noch Montagabend zur Rede,
sie stritt alles ab. So richtig glauben will er ihr nicht. Noch heute ist er
bei seiner Rechtsanwältin. Fakt ist: Stimmen die Vorwürfe, dann ist die
Beziehung Geschichte – auch der gemeinsame Auftritt am Opernball in zwei
Tagen findet dann nicht mehr statt.
Auch für ATV fatal. Gerade hat Katzi mit Lugner ausgemacht, für sechs Folgen
von Die Lugners in der Hauptrolle zu agieren.