11. Februar 2010 12:23
Montag wurde bekannt, dass Richard Lugners blutjunge Freundin „Katzi“
Anastasia Sokol eine aufregende Vergangenheit hat: Die 20-Jährige soll vor
neun Monaten noch im Wiener „Gentlemen Club“ viel unter Männer gekommen sein
und wenigstens 100 Euro dafür verlangt haben.
Dienstag ließ das Escort-Girl – Katzi soll ihren 77-jährigen Herzkönig und
dessen Tochter zum Opernball begleiten – per Anwaltsbrief wissen: Alles
nicht wahr. Sie sei nur dreimal im Nachtclub-Etablissement gewesen, habe
dort aber nie gearbeitet, sondern nur Werbefotos für das Kultmotorrad Harley
Davidson gemacht – und habe für die Aufnahmen 100 Euro bekommen. Jedes
weitere Wort sei Verleumdung.
Bild: (c) Fuhrich
Jana K. spricht im Interview über 'Katzis'
angebliche Vergangenheit.
Mit 19 Jahren schon
den Busen operiert
Mittwoch fand
ÖSTERREICH eine Kronzeugin, die über „Katzis“ Schutzbehauptung lacht. Denn
die hübsche Slowakin Jana K. (29) war mit der nunmehrigen
Baumeister-Freundin im Frühling 2009 fast jede Nacht zusammen – als
Arbeitskollegin im „Gentlemen Club“. Und Rotlicht-Profi Jana lässt in ihren
Aussagen eigentlich keinen Zweifel daran.
Mittlerweile arbeitet Jana in der fashionablen Schönbrunner „Schloßbar“ –
erinnert sich aber an die frühere Kollegin genau: „Mir fiel sofort auf, dass
sie mit 19 Jahren schon den Busen operiert hatte, das ist sogar in unserem
Gewerbe ungewöhnlich.“ Beim Warten auf Kundschaft plauderte Anastasia am
Tresen aus, ihre Mama sei Russin und habe einen Österreicher geheiratet.
Seit der Scheidung der Eltern fühlte sich die Blondine aber oft allein.
Jana: „Sie litt – und hatte eine Zeit lang sogar Bulimie.“ In guten Momenten
verriet Anastasia ihre Träume: „Sie sagte, dass sie wieder in die Schule
gehen und neu starten will.“
Anastasia verliebte
sich in einen ihrer Freier
Im Februar
und März 2009 herrschte gute Stimmung im Gentlemen-Club. Im April begann
Anastasia, es sich mit Kolleginnen zu verscherzen, weil sie den anderen
Stammfreier abwarb. „In einen Gast namens Michi“, verrät Augenzeugin Jana,
„hat sie sich dann verliebt: groß, blond, blaue Augen, Mitte dreißig.“
Doch Michi war an einer Beziehung nicht interessiert. Richard Lugner wenig
später schon. Zumindest bis heute.
Auf der nächsten Seite: Das Interview mit 'Katzis' Ex-Kollegin Jana K.
„Sie erfüllte Männern jeden
Wunsch“
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ÖSTERREICH: ,Katzi‘, Richard Lugners Freundin, sagt, sie habe nie
im „Gentlemen Club“ gearbeitet, sondern dort nur einmal Werbefotos
für Harley-Davidson-Bikes gemacht. Jana K.: Ich weiß;
das ist der Rotlicht-Witz der Woche. Wahr ist allerdings, dass
Anastasia vergangenes Jahr drei Monate lang im „Gentlemen Club“
meine Kollegin war.
ÖSTERREICH: Ihre Kollegin als Prostituierte? Jana:
Als Animiermädchen. Aber natürlich geht jede von uns auch ins
Separée. Die meisten Männer kommen ja in eine Bar, weil sie Sex
haben wollen.
ÖSTERREICH: Und wie viele Separée-Kunden hattet ihr damals so jede
Nacht? Jana: Im „Gentlemen Club“ waren wir vier bis fünf
Mädchen – und jede hatte zwei bis drei Männer pro Abend.
ÖSTERREICH: Wie kam es zu den umstrittenen Foto-Aufnahmen? Jana:
Die wurden damals als Werbung für die Internet-Seite des Clubs
und eine Diashow gemacht, die in der Bar lief, um Appetit auf uns zu
machen. Alles andere ist Unsinn.
ÖSTERREICH: Wann haben Sie „Katzi“ Anastasia aus den Augen
verloren? Jana: Vergangenen April habe ich die Bar
gewechselt, weil die Stimmung nicht mehr gut war. Anastasia hat den
anderen Mädchen sogar Stammgäste weggebraten.
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