24. Februar 2010 09:26
Was sich liebt... Eigentlich sind Chili-Mann Dominic Heinzl (45) und Baulöwe
Richard Lugner (77) nicht so etwas wie Weggefährten –
Society-Business-Kollegen sind sie aber auf jeden Fall. Doch genau mit
dieser (Zweck-)Gemeinschaft soll jetzt endgültig Schluss sein!
Lugner schickt Heinzl Anwaltsbrief
Stein des Anstoßes könnte ein
Schreiben gewesen sein, das der Baumeister via Anwältin an Heinzl schicken
ließ. Inhalt: Er wolle keine diffamierenden Berichte mehr über seine
Freundin Anastasia "Katzi" Sokol, worin sie bezichtigt wird, ein "Callgirl"
gewesen zu sein.
"Ich habe kein Problem damit, wenn er seine Späße auf meine Kosten
macht, aber so auf die Anastasia in aller Öffentlichkeit loszugehen, das
geht einfach nicht!", bestätigt Lugner auf ÖSTERREICH-Anfrage. Beinahe
gekränkt wirkender Nachsatz: "Das ist mein gutes Recht, wenn ich
meine Freundin, der ich in dieser Angelegenheit glaube, beschützen will!"
"Ja, ich habe vor circa zwei Wochen einen Brief von Lugners Anwältin
Heidi Bernhart bekommen", bestätigt Heinzl den Erhalt des Schreibens in
ÖSTERREICH. "Darin wurde ich mit sehr freundlichen Worten gebeten,
ich möge doch nicht immer auf ihn und seine Begleiterinnen hinhauen."
Von "zunehmender Feindschaft gegen Herrn Lugner und Frau Sokol",
heißt es in einer der Passagen des Schreibens: Und weiter: "Die
Grenzen der Zumutbarkeit sind für uns erreicht."
Boykott ab 1. März
Konsequenz: Ab 1. März, dem Re-Start von
Chili nach der Olympia-Pause (täglich 19.35 Uhr, ORF 1) wird Lugner in
Heinzls Society-Format nicht mehr vorkommen. Allerdings: "Lugner-Freiheit"
hat Heinzl auch schon vor dem Start von Chili versprochen. Und die Wahrheit:
Nur er garantiert ihm fette Quoten.
Das sei keineswegs eine Retourkutsche auf Lugners Brief, so Heinzl deshalb
auch zu ÖSTERREICH, sondern das, was ohnedies seit Sendestart geplant war.
Und die Umsetzung eines vielfachen Zuschauer-Wunsches. "Lugner passt
nicht mehr zu Chili."
Doch Beobachter sind sich sicher: Heinzl und Lugner finden wieder zusammen.
Spätestens am Opernball 2011.
MADONNA-Umfrage
Bild: (c) Raunig
Dominic Heinzl im Interview
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ÖSTERREICH: Herr Heinzl, Richard Lugner soll künftig in Chili
nicht mehr vorkommen, stimmt das? Dominic Heinzl: Wir haben
bei Chili ab 1. März unter dem neuen Credo „Keine Bambis, keine
Katzis, keine Spatzis und keine Lugners“ eine Qualitätskontrolle
installiert, wonach gewisse Personen des öffentlichen Lebens in
unserer Sendung nicht mehr vorkommen werden.
ÖSTERREICH: Keine Retourkutsche auf Lugners Anwalts-Brief an Sie? Heinzl:
Nein, eigentlich wollten wir schon ohne Lugner starten. Aber
wegen der turbulenten Ereignisse in Richard Lugners Privatleben
konnten wir das nicht umsetzen. Viele Zuschauer meinen: 'Lasst doch
die Lugners raus!' – diesem Wunsch kommen wir jetzt nach.
ÖSTERREICH: "Chili" ohne Lugner, kann das
funktionieren? Heinzl: Die Frage habe ich schon damals in
Sachen Schiller gehört. Und? Fehlt keinem!
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