02. September 2009 19:19
Die 27-jährige Schmuckdesignerin Nina Bruckner ist seit knapp einem Jahr die
Frau an Richard Lugners Seite. Getuschelt wird über die Natur ihrer
Beziehung zu dem Baumeister und die Erweiterung von Lugners Kuschelzoo: Nach
Mausi, Hasi und Käfer kam nun Bambi.
Böse Zungen skizzieren
sie als Dummchen, das ihre Kontakte nützt, um in der Society Fuß zu fassen,
das Geld über Gefühle setzt. Wir wollten sie näher kennenlernen. Ein
Interview in zwei Teilen.
Die gelernte Schmuckdesignerin aus St.
Pölten erscheint zum Exklusiv-Talk mit MADONNA im 10-Euro Kleid, das an ihr
aussieht wie ein Designerstück. Sie erzählt über ihre geschäftliche
Beziehung zu Richard Lugner, was sie darüber hinaus (ver)bindet, wie sie
ihre Tochter vor den Medien schützt und über ihren Beruf.
Kennenlernen
am Strand
Bruckners Leben hat sich komplett geändert seit sie
im Oktober 2008 auf einer Türkei-Reise für ATV Richard Lugner kennenlernte.
Sie hat ihn dort zum ersten Mal am Strand gesehen.
Nina Bruckner und Richard Lugner mit der MADONNA-Redakteurin (v. re.)
Enthüllung
Von da an ging es Schlag auf Schlag.
Bruckner wurde von der Anonymität ins Rampenlicht gestoßen und stieg auch
wieder ins Berufsleben ein. Sie ist nun beim Baumeister der Nation
angestellt.
MADONNA: "Böse Zungen behaupten, Sie bekommen Geld für ihre
Auftritte mit Richard Lugner. Stimmt das?"
Bruckner: "Dadurch,
dass ich seit Oktober mit dem Richard unterwegs bin, und nicht mehr in
Karenz, bin ich bei Richard gemeldet. Ich bekomme für die Lugner-Serie und
all das, was wir nebenbei drehen, meine Gage."
MADONNA:
"Sie werden für die Dreharbeiten, Fotosessions und öffentliche
Auftritte bezahlt?"
Bruckner: "Ja, für die Zeit, die wir unterwegs sind."
MADONNA:
"Bekommen Sie ein Mediencoaching?"
Bruckner: "Ja, und das brauche ich. Richard ist schon lange in der
Szene und verbal sehr gut. Ich glaube, das schadet mir nicht."
MADONNA: "Welches Verhältnis haben Sie inzwischen zu Richard
Lugner?"
Bruckner (räuspert sich und zögert): "Also,
unser Verhältnis (denkt nach). Also wir reden sehr viel miteinander und das
finde ich sehr wichtig in einer Beziehung, weil durch das Reden kommt man
sich näher und lernt den Menschen auch viel besser kennen. Und was ich auch
sehr an ihm schätze, ist, dass er ganz einfach ehrlich zu mir ist. Dadurch
wächst dann auch das Vertrauen. Und solche Menschen schätze ich sehr."
MADONNA:
"Wie hat sich Ihr Leben mit Lugner verändert?"
Bruckner:
"Ich bin in die ganze Szene richtig reingestoßen worden. Das war für
mich natürlich neu. Und ich habe mich nicht so gut vor der Kamera gefühlt
wie der Richard. Es war zwar eine neue Erfahrung, die mir aber keine
Probleme beschert hat."
MADONNA: "Haben Sie ein
ruhiges Leben geführt, jetzt geht es ja von Event zu Event?"
Bruckner:
"Dadurch, dass ich eine Tochter habe, war ich die meiste Zeit bei ihr
und so gut wie nie fort. Ich blieb jeden Tag zu Hause und auf einmal ist
dann genau das Gegenteil gekommen."
Lesen Sie auf der nächsten Seite wie Bruckner mit Lugners legendären
Eifersuchtsszenen umgeht und wie sie ihre Tochter vor dem ganzen Hype
schützt.
Ruhepol
Lugners legendären Eifersuchtsszenen begegnet
die hübsche Halb-Philippinin mit Ruhe und Disziplin. "Wenn Richard
wütend wird bleibe ich ruhig und ziehe mich zurück. Ich spreche ihn auch
erst später darauf an, manchmal nach ein paar Stunden, manchmal nach ein
paar Tagen", erzählt Bruckner.
Grenzen aufgezeigt
Ein
Mal zog sie jedoch die Reißleine und brach den gemeinsamen Kroatien-Urlaub
frühzeitig ab weil der Baumeister ausrastete. Sie floh in ihr neues Zuhause,
die Villa von Richard Lugner, um "Richie" wenig später doch vom
Flughafen abzuholen. Vieles läuft in der Lugner Serie bei ATV nach Drehbuch,
aber das war echt.
Schutz der Tochter
Lugners
Tochter Jaqueline (15) lebt seit Jahren mit den Seitenblicke- und High
Society-Kameras – ein Umstand, den Bruckner ganz und gar nicht für ihre
zweijährige Tochter Larissa will.
MADONNA: "Böse
Zungen behaupten, dass Ihr neues Leben Ihrer Tochter und Ihrem Image
schadet. Stimmt das?"
Bruckner: "Ich halte meine
zweijährige Tochter aus dem Ganzen raus und es geht ihr sehr gut. Die
meisten stellen sich das so vor, dass ich sie überallhin mitnehme und sie
keine Kindheit hat. Sie leidet aber überhaut nicht unter meinem Termindruck.
Ganz im Gegenteil. Ich richte mich komplett nach ihr und wenn es zuviel wird
streiche ich Termine weg, weil ich ganz einfach auch Mutter bin und noch
dazu alleinerziehend. Sie entfaltet sich perfekt, perfekter geht es gar
nicht."
MADONNA: "Wie verhält sich Jaqueline Lugner zu ihnen, wie
angespannt ist das Verhältnis?"
Bruckner: "Sie
ist sehr zurückhaltend und ruhig. Sie sagt nichts dazu und gibt keine
Kommentare ab. Und von ihrem Verhalten kann ich nicht merken, dass Jaqueline
ein Problem mit mir hat. Wir haben natürlich schon kurze Gespräche geführt
und ich muss sagen, sie war sehr nett."
MADONNA: "Wie
versteht sich Ihre Tochter mit Jaqueline Lugner? Ist das Verhältnis gut oder
gibt es Anlaufschwierigkeiten?"
Bruckner: "Die
Jaqueline ist mit 15 Jahren schon eine junge Dame. Die beiden haben sich
nicht allzu oft gesehen. Wir wohnen schon seit einem Monat beim Richard und
die Jaqueline ist Großteils bei ihrer Mama, nur ab und zu in der Villa.
Zwei, drei Mal, haben sie sich schon gesehen, aber dadurch, dass die
Jaqueline älter ist, hat sie andere Interessen."
MADONNA:
"Was sagen Ihre Eltern zu Ihrer Beziehung zu Richard Lugner?"
Bruckner:
"Ich habe zu meinen Eltern ein sehr gutes Verhältnis und sie haben
natürlich alles mitverfolgt, als ich damals im Oktober in die Türkei
geflogen bin und dann natürlich in der Zeitung darüber gelesen. Und ich habe
ihnen auch alles erzählt. Ich habe vor meinen Eltern keine Geheimnisse. Sie
haben gesagt, solange ich Spaß habe, mich wohl fühle und glücklich bin,
warum nicht. Sie kommen auch gut mit dem Richard zurecht."
Ein
schmuckes Leben
Mit 17 Jahren schloss Bruckner ihre Ausbildung
als Schmuckdesignerin ab und trat in das elterliche Schmuck-Unternehmen in
St. Pölten ein. Ihre Eltern eröffnen in Kürze die dritte Filiale in der
Landeshauptstadt und haben einen kleinen, aber feinen, Stand in der
Lugner-City.
Die Eltern – Vater Wolfgang ist Niederösterreicher,
ihre Mutter Phyllis kommt aus den Phlippinen, stehen der Beziehung mit
Richard Lugner positiv gegenüber. „Unsere Tochter ist alt genug um ihre
eigenen Entscheidungen zu treffen“, sagt Papa Bruckner.