17. Dezember 2009 12:29
- Fisch. Karpfen gebraten, verfeinert mit Graumohn, Kürbiskernen &
Erdäpfelpüree.
Zutaten:
Kürbiskernpesto: 2 EL Kürbiskerne (gehackt, geröstet), 4 EL Schalotten
(gehackt, blanchiert), 1 EL Kürbiskernöl, Koriander gemahlen, Salz, Pfeffer,
Petersil, Balsamico, 3 EL Paradeiser, gewürfelt, Olivenöl, weißer Essig,
Salz, Pfeffer, Zucker,
Für den Karpfen: Karpfenfilets (mit Haut),
Zitronensaft, Mehl, Eidotter, 2 EL Graumohn (gemahlen), Butterschmalz.
Für
das Erdäpfelpüree: 60 ml Milch, 60 ml Obers, 25 g Butter, Salz, Pfeffer,
Muskatnuss, Cayennepfeffer, 400 g Erdäpfel, heiß, gekocht, passiert)
Das
Kochbuch der Salzburger Kreativschmiede „Pfefferschiff“, Edition A la Carte,
39,50 Euro. Bild: (c) zVg
Zubereitung:
Erdäpfelpüree: Milch mit Obers, Butter und Gewürzen einmal
ganz aufkochen und durch ein feines Sieb abgießen. Die heißen Erdäpfel durch
ein feines Sieb streichen, mit der Milch-Obers-Mischung zu einer glatten
Masse verarbeiten. Das Püree warmstellen.
Kürbiskernpesto: Die Kürbiskerne mit den Schalotten vermischen
und mit Kürbiskernöl, Koriander, Salz, Pfeffer, Petersil und Balsamico
abschmecken. Die Paradeiswürfel mit den Schalotten vermischen und mit
Olivenöl, Essig, Salz, Zucker, Pfeffer und Petersil würzen.
Karpfen: Das Karpfenfilet mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer
einreiben, auf der Hautseite mit Mehl bestauben und mit Eidotter
bestreichen. Mit gemahlenem Mohn bestreuen und alles fest andrücken. Filet
mit der Mohnseite in einer Pfanne in heißem Butterschmalz braten, kurz
wenden und sofort auf dem Kartoffelpüree anrichten. In gefälligen Stücken
mit Kürbiskernpesto und den marinierten Paradeisern auf einem großen Teller
anrichten und sofort servieren.
Markus
Mraz zaubert die besten Saucen zum Fondue auf den Tisch. Bild: (c) TZ
Österreich/Stefan Gergely
- Fondue. Kreative Saucen von Markus Mraz zum Fleisch-Fondue.
Zutaten:
1 EL Butter, ½ Zwiebel, 6 Blätter Kochsalat, 1/8 l Rindusppe, 3 EL Crème
fraîche, Salz, Pfeffer, Zucker.
Zubereitung:
Die Zwiebeln fein würfeln und in einer Pfanne mit der Butter glasig
anschwitzen. Grob geschnittenen Kochsalat beigeben und kurz mitdünsten. Nun
mit der Rindsuppe aufgießen und Crème Fraîche einrühren. Mit Salz, Pfeffer
und Zucker abschmecken und alles in einem Mixglas fein pürieren.
Tomaten-Koriander-Dip
Zutaten:
1 kleiner Bund Koriander, 2 Fleischtomaten, 2 Schalotten, 2 EL Ahornsirup, 2
EL Olivenöl, 3 EL weißer Balsamico, Salz, Pfeffer
Zubereitung: Die Fleischtomaten blanchieren (kurz in heißes, dann in
Eiswasser). Schale abziehen, entkernen und das Fleisch in feine Würfel
schneiden. Schalotten ebenfalls fein würfeln und Koriander hacken. Alle
Zutaten in einer Schüssel mit Ahornsirup, Olivenöl und Balsamico vermengen
und abschmecken.
Wiener Erdäpfel-Kren
Zutaten:
1 mehlige Kartoffel, 1/8 l Obers, 2 EL Butter, Kren (frisch), Salz, Pfeffer,
Muskatnuss.
Zubereitung:
Die mehlige Kartoffel weich kochen und in eine Schüssel Pressen. Das
Schlagobers mit der Butter erhitzen und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss
nach Belieben würzen. Nun die Kartoffel unter die Obersmasse rühren und
schön cremig schlagen. Die Sauce vom Herd nehmen und mit dem Kren je nach
gewünschter Schärfe würzen.
Der
Ganslbraten als Höhepunkt des weihnachtlichen Festessens. Bild: (c)
GettyImages
- Ganslbraten klassisch mit Erdäpfelknödel & Rotkraut.
Der Hauptgang und Höhepunkt des weihnachtlichen Festessens.
Zutaten:
1 Gans, ca. 4 kg, 2 Äpfel, 3 Zwiebeln, Salz, Pfeffer, Majoran, etwas
frischer Ingwer, 1 EL Schmalz, etwas Suppe, 1 Rotkrautkopf, 1 Zimtstange,
1/4 l Rotwein, 1/4 l Orangensaft, Zucker, Preiselbeeren nach Geschmack, 6–7
mittelgroße Erdäpfel, 1–2 Eidotter, etwas Öl, 2 El Stärkemehl, Muskatnuss
gerieben, Salz, Pfeffer.
Zubereitung:
Das Gansl innen waschen und den letzten Flügelknochen abschneiden. Die
Fettpolster herausnehmen und Bischof abschneiden. Tiefes Backblech mit
Schmalz bestreichen und das Gansl am Bauch liegend darauf setzen. Mit Salz
und Mayoran von innen nach außen einreiben und geviertelte Äpfel, Zwiebel
und das Ingwerstück in den Bauch stopfen. Geflügelknochen, Ganslfett und
Bischof rund um die Gans verteilen und auch die restlichen Äpfel und Zwiebel
dazulegen.
Mit Suppe etwas aufgießen, mit einem Deckel zudecken und ins 280° C heiße
Rohr schieben. Bei 280°C ca. 11/2 Stunden garen. Danach den Deckel öffnen,
mit einer Gabel die Fettpolster an den Keulen anstechen. Nochmals zugedeckt
1 Stunde bei 250° C weitergaren. Danach den Deckel wieder öffnen, evtl.
etwas aufgießen, und die letzte halbe bis dreiviertel Stunde ohne Deckel bei
160° C knuspern.
Die Gans herausnehmen, das überschüssige Fett aus der Pfanne leeren, mit
etwas Wasser aufgießen und aus dem Bratenrückstand eine Soße bereiten. Das
Rotkraut mit einem Krauthobel einhacheln und leicht salzen. In einem Topf
Fett erhitzen die Zwiebeln farblos anschwitzen und den Zucker beigeben,
leicht zergehen lassen, das Rotkraut dazugeben, durchrühren, mit Rotwein
ablöschen und Orangensaft auffüllen.
Die Zimtstange beigeben und zugedeckt leicht kochen lassen. Die Erdäpfel
waschen, kochen und schälen, im warmen Zustand durch eine Erdäpfelpresse
pressen und mit dem Eidotter, Öl, Salz, Muskat, und dem Stärkemehl zu einen
glatten Teig verkneten. In Salzwasser kurz vor dem Anrichten kochen.